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Private Ferienwohnungen von Airbnb und Co., die günstige Alternative zu Hotels

Es gibt viele Menschen, die in einer Urlaubsregion eine Ferienwohnung vermieten könnten. Da sie jedoch keine großen Unternehmer sind, sondern in den meisten Fällen nur über eine einzige Wohnung oder nur ein einziges Zimmer verfügen, das sie vermieten können, ist es schwierig für sie, diese Angebote selbst zu vermarkten. Um eine Seite so im Internet zu positionieren, dass sie von vielen Kunden gefunden wird, verursacht im Vergleich zu den möglichen Einnahmen zu hohe Kosten. Daher verzichten die Besitzer oft ganz darauf, die Wohnung an Feriengäste zu vermieten oder schließen einen Vertrag mit einem professionellen Anbieter ab, der jedoch einen großen Teil der Einnahmen für sich behält.

Airbnb, Wimdu und 9 Flats

In dieses Vakuum sind in letzter Zeit gleich mehrere Anbieter gestoßen, die die private Vermietung von Zimmern oder Ferienwohnungen deutlich attraktiver gestalten. Die wichtigsten Anbieter sind Wimdu, Airbnb und 9 Flats. Sie funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip. Der Vermieter meldet sich bei dem entsprechenden Anbieter an, gibt eine kurze Beschreibung seines Angebots ab und stellt Fotos zur Verfügung. Die Agentur stellt diese ins Internet und übernimmt die Vermarktung der Seite, sodass viele Nutzer das Angebot sehen können.
Wenn ein Nutzer das Angebot buchen will, stellt er eine Anfrage an den Wohnungsbesitzer. Sagt der Besitzer zu, findet die Buchung statt. Der Kunde bezahlt den Betrag an die Agentur, diese zieht ihre Kommission ab und leitet den Restbetrag an den Vermieter weiter. Dem Kunden werden die Kontaktdaten des Vermieters mitgeteilt, dieser muss daraufhin selbstständig Kontakt aufnehmen, um die Schlüsselübergabe zu klären.

Vorteile für den Vermieter

Dem Vermieter bietet diese Art der Zimmervermietung viele Vorteile. Zum einen kann er so sein Angebot mit einfachen Mitteln und ohne weitere Ausgaben bekannt machen. Die Buchung über die Agentur, bei der der gesamte Betrag bereits vorab bezahlt werden muss, bietet dem Vermieter eine große Sicherheit. Diese Form der Zimmervermittlung ermöglicht vielen Anbietern, für die es bisher kaum lohnenswert war, ihre Wohnung zu vermieten, eine zusätzliche Einkommensquelle.

Die Vorteile für den Mieter

Der Mieter findet mit diesen Angeboten Zugang zu vielen privaten Ferienwohnungen, die ohne diesen Service nur schwer zu finden wären. So ist es möglich, sehr günstige Angebote für eine Ferienwohnung zu finden. Die zusätzliche Gebühr, die die Agenturen berechnen, fallen nur geringfügig ins Gewicht.

Ein Nachteil ist, dass die Buchung etwas komplizierter ist. Der Kunde kann nicht direkt bei der Agentur buchen, sondern muss zuvor beim Wohnungsbesitzer die Verfügbarkeit überprüfen. Dies kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Da viele Wohnungsbesitzer die Belegung der Wohnungen nur sehr unregelmäßig aktualisieren und viele Vermieter so unregelmäßig die Anfragen bearbeiten, dass die Bearbeitungsfrist von 24 Stunden überschritten wird, kann es vorkommen, dass man viele Anfragen stellen muss, bis man eine positive Antwort erhält. Besonders schwerwiegend ist dieses Problem bei Wimdu. Da hier vor jeder Anfrage über die Verfügbarkeit der gesamte Buchungsbetrag bezahlt werden muss, ist es hier besonders kompliziert, eine verfügbare Wohnung zu finden. Der Betrag wird zwar umgehend zurückerstattet, wenn die Anfrage abgelehnt wird, doch wenn man nicht Gefahr laufen will, mehrere Wohnungen zu buchen, muss man nach jeder Anfrage abwarten, ob sie bestätigt wird, bevor man eine neue Anfrage absenden kann. So kann sehr viel Zeit vergehen, bevor eine Buchung bestätigt wird.

Trotz dieses Nachteils bieten alle drei Dienstleister dem Kunden die Möglichkeit, eine Ferienwohnung zu finden, die deutlich günstiger ist, als die Angebote bei herkömmlichen Reiseanbietern.

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