Reisebericht Stockholm: 5 Tage in der schwedischen Hauptstadt

Fünf Tage habe ich im März 2015 in Stockholm verbracht. In diesem kleinen Bericht möchte ich euch meine Erlebnisse und Eindrucke nahe bringen. Vielleicht könnt ihr ja den einen oder anderen Tipp gebrauchen, um eure Reise netter zu gestalten? Steigt ein in den Flieger und genießt mit mir ein paar Minuten in der schwedischen Hauptstadt! 

Die Anreise nach Stockholm

Am Montagnachmittag ging es los. Als Bremer hatten wir das Glück, dass Ryanair direkt ab hier nach Stockholm fliegt. Und dies auch noch zu mehr als günstigen Preisen. Wenn man in der Lage ist die Reisedaten flexibel anzupassen, kann man mit etwas Glück grandiose Preise schießen. Wir zahlten für Hin- und Rückflug sage und schreibe 37 Euro pro Person. Da kann man natürlich nicht meckern.

Wie immer mit Ryanair ist nur das Handgepäck inklusive gewesen, aber für vier Nächte und 5 Tage war es kein Problem alle Klamotten in einen Koffer zu bekommen. Auch wenn man natürlich etwas dickere Klamotten benötigt als bei einem Strandurlaub und 30 Grad im Schatten. Wenn ihr Glück habt, so wie wir, landet ihr tagsüber und könnt beim Anflug einen herrlichen Blick auf die zerklüftete Küste Schwedens werfen. Wirklich atemberaubend die abertausenden Inseln von oben zu sehen.

Reisebericht Stockholm Flug

Der Blick aus dem Flugzeug

Ryanair landet auf dem Flughafen Stockholm-Skavsta. Das Wort Stockholm in dem Namen ist sehr wohlwollend eingebracht worden. Denn der Flughafen liegt etwa 100 Kilometer von der Stadt entfernt. So stand uns nach der Landung und etwa einer Stunde Flugzeit noch eine ebenso lange Busfahrt bevor. Diese kostet dann Return witziger Weise fast genauso viel wie die Flüge.

Natürlich ist es immer nett direkt in der Stadt zu landen, aber ich empfand die Fahrt nicht als besonders nervig. Zumal es bei Hin- und Rückfahrt großenteils hell war und man so die Möglichkeit hatte etwas von der schwedischen Natur außerhalb der Großstadt zu entdecken. Die Fahrt geht an etlichen Seen und Fichtenwäldern vorbei und gibt somit einen schönen Eindruck von der Landschaft Südschwedens.

Tickets für den Bus vom Flughafen gibt es bei dem Busunternehmen Flygbussarna. Eine Fahrt kostet 139 Kronen. Dies entspricht etwa 15 Euro. Ihr könnt die Tickets im Internet buchen oder direkt am Schalter am Flughafen. Wir haben sie im Internet gebucht. So spart man ein paar Euro.

Reisebericht Stockholm Maps

Die Strecke vom Flughafen in die Stadt

Insgesamt dauerte die Anreise also in etwa 3 Stunden. Trotz Billig-Airline und Busfahrt war sie jedoch sehr angenehm, sodass wir recht fit in Stockholm ankamen. Der Bus hält dort direkt am Hauptbahnhof. Von dort ist man mit der U-Bahn oder mit dem Bus schnell in allen Ecken der Stadt. Wir machten uns auf den Weg in unsere Unterkunft auf der Insel Södermalm. Die Fahrt dauerte etwa 15 Minuten und der Bus hielt direkt vor der Tür unserer Ferienwohnung.

Die Unterkunft in Stockholm

Da wir nicht sehr viel Geld für ein Hotel ausgeben wollten und zu viert unterwegs waren, entschieden wir uns eine Ferienwohnung zu mieten. Ich liebe es eine eigene Wohnung zu haben und selbst kochen zu können, anstatt in einem standardisierten Hotelzimmer zu übernachten und jeden Morgen dasselbe zu frühstücken. Aber da hat ja jeder seine eigenen Präferenzen.

Wir buchten eine sehr schöne Wohnung in Södermalm, einem der zentralen Stadtbezirke. Die Insel war einst das Arbeiterviertel der Stadt, ist aber im Laufe der Zeit zum Szeneviertel avanciert. Es gibt sehr viele nette kleine Straßen mit Cafés, Kneipen und Klamottenläden. Besonders erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang Second-Hand-Shops, in denen man wirklich so ziemlich alles gebraucht bekommt. Egal ob Geschirr, Kleidung, CDs, Filme oder Elektrogeräte – für so ziemlich jeden lohnt es sich hier stöbern zu gehen.

Zu den bekanntesten Betreibern der Shops gehören die Stadsmissionen und die Myrorna (schwedisch für Ameisen). Beide Websites sind leider nur auf Schwedisch vorhanden, aber Google übersetzt gerne für euch. (der Google-und LEO-Übersetzter musste für den Reisebericht hier sowieso etliche Male herhalten :))

Reisebericht Stockholm haus

Ein Typisches Straßenbild in Stockholm

Aber zurück zur Unterkunft: Wir buchten die Wohnung über Airbnb. Das Portal ist immer wieder eine klasse Möglichkeit wirklich sehr schöne Bleiben zu finden, die von privaten Personen vermietet werden. Unsere Wohnung kostete für die 4 Nächte 579 Euro. Durch vier geteilt war der Preis pro Person gar nicht mal so hoch (144,75 EUR). 2 Schlafzimmer, 1 großes Wohnzimmer und eine voll ausgestattete Küche waren perfekt für unsere Zwecke geeignet.

Da es sich um private Unterkünfte handelt möchte ich hier keine Bilder hochladen oder die Wohnung verlinken. Aber schaut auf die Seite von Airbnb und ich garantiere ihr findet auch für euch eine passende Unterkunft 😉 Noch angenehmer war, dass sich direkt gegenüber ein Supermarkt befand, sodass wir ganz in Ruhe und völlig spontan einkaufen gehen konnten. Für den Aufenthalt in einer Ferienwohnung ist dies natürlich das A und O, da man vor Allem morgens und abends sehr gut zu Hause essen kann und somit einiges an Geld spart. Unterwegs reicht dann meistens ein schneller Snack.

Insgesamt waren wir sehr glücklich mit unserer Unterkunft. Wir schliefen gut und die Lage war wirklich mehr als angenehm. In nur wenigen Minuten waren wir zu Fuß oder mit dem Bus in der Innenstadt.

Mein Eindruck von Stockholm

In den Stunden und Tagen nach einer Reise, muss man folgende Frage geschätzt vier- bis fünfhundert Mal beantworten: „Wie war’s?“. Ich habe selten mitbekommen, dass jemand sagt „nicht so toll“. Ein Urlaub an sich scheint wohl, ganz egal was eigentlich vorgefallen ist, immer sehr gut zu sein 😉 Aber zu Stockholm kann ich nur sagen: Die Stadt ist mehr als beeindruckend. Dies liegt zum geringen Teil an besonderen Dingen und Attraktionen, aber zum Großteil an dem Gesamteindruck, den das „Venedig des Nordens“ vermittelt.

Ich liebe das Meer – und eigentlich brauche ich bei jeder Reise, egal ob Strand oder Stadt, die Nähe zur See, denn nur dort finde ich so richtig Entspannung. Wenn es euch ähnlich geht, dann seid ihr in Stockholm definitiv richtig. Ihr werdet kaum mehr als einen Kilometer gehen können, ohne irgendwo auf Wasser zu treffen. Die schwedische Hauptstadt erstreckt sich über 14 verschiedene Inseln, sodass ihr Brücken und Fähren nutzen müsst, um von einem Stadtteil in den nächsten zu gelangen.

Die Stadt hat mich vor Allem durch ihre Vielseitigkeit beeindruckt. Auf der einen Seite eben diese Nähe zur Natur und zum Meer, aber auf der anderen Seite auch modernes Leben und urige Stadtviertel und eine beeindruckende Altstadt. Letztere befindet sich auf der Insel Stadsholmen und wird im schwedischen „Gamla Stan“ genannt. Das Viertel beherbergt das Schloss der Königsfamilie, verschiedene Kirchen und weitere historische Bauten. Leider, wie so oft, sind die schmalen Gassen ziemlich dem Tourismus verfallen. Dies ändert nichts daran, dass man durchaus durch die Altstadt spazieren kann, aber ich hatte ziemlich schnell genug von vielen Touristen (auch jetzt im März), Souvenir-Shops und teurem Kaffee.

Ein Besuch ist meiner Ansicht nach dennoch Pflicht. Ich kenne Stockholm im Sommer bisher nicht, aber gehe davon aus, dass es dann noch einmal um einiges touristischer sein wird. Daher hat eine Reise in den Wintermonaten oder im Frühling durchaus seine Vorteile.

Aber eben auch seine Nachteile. Ich möchte gar nicht jammern. Das Wetter war besser als zu erwarten. Genauer gesagt, war es durchgehend sonnig und es fiel kein einziger Tropfen Regen. Trotzdem kann es zwischendurch sehr frisch werden. Der skandinavische Wind wehte uns die ersten Tage doch ziemlich um die Ohren, sodass wir uns sehr warm einpacken mussten. Die Temperaturen lagen um die 8 Grad, gefühlt war es aber doch deutlich kühler. Beschweren können wir uns aber nicht, denn dass in Schweden im März nicht 25 Grad sind, war uns durchaus bewusst 😉

Reisebericht Stockholm Schiff

Wunderbar sonniges Wetter und ein strahlend blauer Himmel :)

Stockholm besitzt keinen Eiffelturm, keine Freiheitsstatue und keine riesige Kathedrale. Die Stadt ist einfach nur sie selbst – und genau das lieben viele individuell Reisende. Bis auf die Altstadt gibt es kaum Orte, die völlig mit Touristen überlaufen sind. Überall in der Stadt findet man authentische und liebevoll wirkende Plätze.

Stockholm hat mich nicht mit einzelnen Bauwerken, Orten oder Highlights überzeugt, sondern mit dem Gesamteindruck. Die Mischung aus Moderne, älterer Architektur und Natur kam mir in noch keiner anderen Stadt so gut gelungen vor. Das Wasser verbindet die einzelnen Teile der Stadt wortwörtlich fließend miteinander.

Die Fotos in diesem Bericht sollen euch nur einen kleinen Eindruck vermitteln. Stockholm kann man nicht anders kennen lernen, als die Stadt selbst zu erleben.

Die Tour auf den Globen

Der Globen ist eine große Veranstaltungshalle in Form eines riesigen Golfballs. Aus vielen Ecken der Stadt dominiert das riesige Bauwerk die Skyline. Es wurde im Jahr 1989 eingeweiht und in der Umgebung befinden sich weitere Stadien und Räumlichkeiten für Veranstaltungen, sowie ein großes Shopping-Center.

In einem Reiseführer hatten wir von einer Tour auf den Globen hinauf gelesen. Das Ganze nennt sich Skyview. In zwei kleineren Kugeln klettert man im Prinzip die große Kugel hinauf. Dies geschieht sehr ruhig und wackelfrei auf Schienen, die sich wie ein Band um den übergroßen Ball legen.

Mit einer Höhe von 85 Metern gehört der Globen zu den größten Gebäuden der Stadt und somit ist auch der Blick, den ihr von ganz oben habt sehr weitläufig. Dennoch hat mich dieses Erlebnis nicht wirklich umgehauen. Der Globen ist mit der Bahn zwar schnell zu erreichen, liegt aber doch schon etwas außerhalb der Stadt, sodass man die Kirchtürme der Altstadt nur noch erahnen kann.

Im näheren Umfeld befinden sich Wohnblocks und auch Gewerbegebiete, die wahrlich keinen schönen Anblick boten. Für knapp 15 Euro pro Person, würde ich diese Tour nicht weiterempfehlen. Leider ist auch nicht besonders viel von der Natur rund um Stockholm zu sehen. Die Schären sind zu weit entfernt und die Ausläufer der Ostsee verlieren sich zwischen Mauern und Straßen.

Auch das Shopping-Center wirkte auf mich sehr trostlos. Alles ein bisschen sehr grau und unbelebt. Dazu sei gesagt: Das Gelände liegt außerhalb. Ich kann mir vorstellen, dass wenn ein Konzert, Eishockey- oder Fußballspiel stattfindet, das Ganze wieder etwas anders wirkt. Aber an so einem normalen Wochentag war wirklich nicht besonders viel los.

U-Bahn-Fahren in Stockholm – nicht nur ein praktisches Transportmittel

Das U-Bahn-Netz ist in Stockholm sehr gut ausgebaut. Gut 143 Kilometer ist es lang. So seid ihr wirklich an allen Ecken der Stadt in Windeseile. Somit ist die „Tunnelbana“ ein sehr praktisches Transportmittel. Man kann übrigens nicht direkt in der Bahn bezahlen, sondern sollte sich im Vorhinein eine Karte besorgen, die dann aufgeladen werden kann. Die Karte kostet etwa 20 Kronen (bin nicht mehr ganz sicher) und kann bei den Pressbyrån (Kioske, die über die ganze Stadt verteilt sind) gekauft werden.

Wenn ihr mit mehreren Personen unterwegs seid, könnt ihr euch auch eine Karte teilen. Ihr müsst dann nur beim Eingang der U-Bahn-Station zum Schalter, bei dem ein Schaffner anwesend ist und nicht durch die automatischen Türen gehen. Eine einfache Fahrt kostet für eine Person 25 Kronen. Also Preise, die ich so aus Deutschland gewohnt bin.

Aber das U-Bahn-Fahren in Stockholm ist nicht nur praktisch, sondern ebenso ein Erlebnis. Denn viele der U-Bahn-Station sind mit Kunstwerken verziert oder sogar komplett zu einem riesigen Kunstwerk gestaltet. Mehr als 90 Stationen der 120 besitzen eine künstlerische Note. Aber diese Zahl täuscht etwas. An vielen Stationen sind es eher kleine Kunstwerke: hier eine Säule und dort eine Statue. Dies empfand ich nicht als besonders beeindruckend.

Wirklich toll sind allerdings die Stationen der blauen Linie vom Kungsträdgården nach Akalla und Hjulsta. Dort sind die gesamten Hallen verziert und wirklich sehr nett anzusehen. Die Linie erreicht ihr am T-Centralen übrigens, indem ihr nach ganz unten geht. War gar nicht so einfach zu finden, aber es hat sich gelohnt. Wenn ich alles richtig verstanden habe kann man mit einem Ticket 60 Minuten fahren – egal in welche Richtung. So könnt ihr euch also für 25 Kronen einmal alle Stationen ansehen.

Mein Favorit war die Station Rådhuset, welche einem riesigen Höhlengewölbe gleicht. Besonders der Aufstieg der Rolltreppe sieht sehr klasse aus. Ich habe leider nicht alle Stationen gesehen und fotografiert, aber hier findet ihr einige Bilder.

Eine Bootstour auf der Ostsee

Eine Bootstour in Stockholm zu machen gehört für mich dazu wie in Paris den Eiffelturm oder In Pisa den schiefen Turm zu besuchen. Ich stelle es mir wunderschön vor im Sommer mit einem Boot von Insel zu Insel zu fahren und die Schärenwelt Stockholms zu entdecken. Zur warmen Jahreszeit sind sehr viele Fähren unterwegs, die euch zum Ziel bringen, sodass dies auch ohne Probleme möglich ist.

Jetzt, im März, war der Fährverkehr leider noch sehr eingeschränkt. Die Fähren innerhalb der Stadt die beispielsweise Djurgarden und die Altstadt verbinden sind bereits unterwegs, aber hinaus in die Schären ging es leider nicht. Allerdings wird in den kälteren Monaten eine „Boat Winter Tour“ angeboten. Da dies so ziemlich die einzige Möglichkeit war einen Eindruck von der Stadt vom Wasser aus zu bekommen, stand für uns fest, dass wir diese machen wollen. Die Tour dauert etwa 1 Stunde und 15 Minuten. Sie führt von der Altstadt Richtung Osten an Djurgarden vorbei bis zu den ersten Inseln außerhalb der Stadt.

Wie auf der Karte zu sehen werden diese noch kurz umrundet. Auf dem Rückweg macht das Boot noch einen kurzen Abstecher Richtung Warsa-Museum, sodass man wirklich sehr viel von der Innenstadt sieht. Ich bin sehr gerne auf dem Wasser und so genoss ich auch diese kleine Rundfahrt. Natürlich war es recht frisch. Falls ihr Interesse an der Tour habt, solltet ihr euch gut einpacken. Besonders eine Mütze ist angebracht, wenn einem der Ostseewind um die Ohren weht. Der Veranstalter stellt aber auch Decken bereit, sodass man sich gut einmummeln kann.

Ich fand es wie gesagt schon jetzt im März recht frisch. Im Winter wird es noch einmal um einiges kühler werden. Wenn die Ostsee zugefroren ist, ist das Boot sogar in der Lage das Eis zu brechen. Bestimmt auch ein spannendes Erlebnis!

Reisebericht Stockholm Wintertour

Die Strecke der Winter Tour

Insgesamt ist die Tour in jedem Fall eine gute Möglichkeit Stockholm vom Wasser aus kennen zu lernen. Besonders zur ersten Orientierung ist eine Fahrt sehr praktisch, da man einen guten Überblick über die Stadt bekommt. Auch wenn es nicht wirklich bis hinaus in die Schären geht, bekommt man einen guten Eindruck von der Natur und der Landschaft außerhalb der Metropole.

Kleine Inseln mit den typisch roten Häuschen warten überall auf euch 😉 Falls ihr mehr über die Tour erfahren wollt schaut auf die Seite des Anbieters und lest euch die Bewertungen bei Tripadvisor durch. Der Trip kostet übrigens 220 Kronen, also etwa 23 Euro.

Impressionen in Stockholm

 

  5 Kommentare

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  1. Micha sagt:

    Vielen Dank für die Mühe und die sehr gelungene und schön geschriebenen Eindrücke. Wir fliegen am kommenden Freitag hin.

    1. Dennis sagt:

      Danke, Micha 🙂 Viel Spaß und tolles Wetter wünsche ich euch!

      1. dannama sagt:

        Ich werde bald mit meinem Sohn Stockholm besuchen. Der Reisebericht hat uns total geholfen Lieben Dank
        Jetzt hab ich mal eine grobe aber gute Orientierung

        1. Dennis sagt:

          Das freut mich 🙂 Viel Spaß!

  2. Dirk sagt:

    Cool! Da will ich hin! Viele schöne Tipps, Danke.

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