Reisebericht New York – Teil 2: Die Sehenswürdigkeiten der Stadt

Nachdem ihr im ersten Teil des Reiseberichtes schon erfahren konntet wie ihr euch in einer derart großen und bevölkerten Stadt gut fortbewegen könnt und wo ihr euch am besten wie versorgt und wohnen könnt, möchte ich euch dieses Mal ein bisschen mehr über die Sehenswürdigkeiten und die klassischen Touristensites nahebringen.

Ihr habt den ersten Teil verpasst? Macht nichts – hier könnt ihr nochmal nachlesen, worum es ging.

Vorweg sei gesagt – ihr werdet in einer einzigen New York Reise nicht jedes kleine Wunder und jede tolle Sache zu sehen bekommen, die es in New York zu sehen gibt. Das hier ist also nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was euch erwarten kann.

Versetzen wir uns also einmal über den großen Teich in eine Stadt in der die bekannten Wolkenkratzer das Aussehen dominieren und in der ihr euren Kopf in den Nacken legen müsst um die Spitze der einzelnen verglasten Gebäude sehen zu können. Die Orientierung in New York ist in den meisten Teilen von Manhattan nicht so schwer. Alle Straßen die von Ost nach West gehen heißen „Streets“, alle Straßen die von Nord nach Süd gehen heißen Avenues. Die einzelnen Straßen sind durchnummiert – so kommt man auf 12 Ave(nues) und 225 Streets, die die Halbinsel in praktische Quadrate einteilen. Daher auch der Ausdruck Ecke 45th/7th. Wenn ihr (so wie ich) manchmal nicht so genau wisst in welcher Himmelsrichtung gerade was ist, könnt ihr einfach mal die nette Dame neben euch mit dem Starbucks-Becher in der Hand fragen – die kommt bestimmt von hier und kann euch in die richtige Richtung weisen. Und wenn sie nicht von hier kommt und es trotzdem kann ist sie sicherlich unglaublich stolz darauf als echte New Yorkerin durchzugehen.

Da Manhattan so groß ist, solltet ihr vor eurer Reise planen, was ihr alles sehen wollt und die Stadt in bestimmte Bereiche einteilen und euch einzelne Bereiche am Tag vornehmen – schließlich will man ja auch nicht nur von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten hetzen, sondern die Zeit auch genießen. Praktisch das die New Yorker das selbst schon so ein bisschen mit ihren Bezeichnungen Up-, Mid- und Downtown für euch übernommen haben. Zur Orientierung – Uptown ist quasi immer oben Richtung Bronx, Downtown immer unten in Richtung Brooklyn und Midtown ist immer so überall in der Mitte 😉

Wichtigste Stationen in Downtown

Bei meinen zwei Reisen haben wir selbst immer in Downtown angefangen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass dies seltsamerweise auch immer ein Dienstag war. Warum das wichtig ist, erfahrt ihr später J Die Metrostation der „South Ferry“ und „Bowling Green“ sollten hier euer morgendlicher Anlaufpunkt sein. Ausgestiegen seid ihr auch direkt an der Staten Island Ferry Station. Die ist ein echter Tipp für Sparfüchse. Hier könnt ihr ganz einfach an Bord gehen (ich empfehle immer auf der Hinfahrt die rechte Seite der Fähre) und rüber nach Staten Island schippern. Das tolle ist, hinter euch erstreckt sich die wunderschöne Skyline und rechts von euch ragt die Freiheitsstatue aus dem Meer. Seid ihr dann auf der anderen Seite angekommen, könnt ihr auch eigentlich postwendend wieder zurück fahren – dann fahrt ihr quasi direkt auf die Skyline zu (dieses Mal auf die linke Seite der Fähre stellen). Tolle Bilder wie dieses können hierbei entstehen….

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Die Freiheitsstatue aus der Ferne ist schon beeindruckend

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Der klassische Skyline Blick bei wundervollem Wetter

IMG_1104Hinter euch wartet die Stadt darauf von euch entdeckt zu werden

Denkmale wie The Sphere findet ihr hier im Park

Denkmale wie The Sphere findet ihr hier im Park

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Vor euch liegt der River mit der Freiheitsstatue

Vom Battery Park aus erreicht ihr unkompliziert die Wall Street. Vergesst nicht „The Bull“ zu berühren, denn das bringt euch Glück in finanziellen Belangen und ist ein allseits beliebtes Fotomotiv. Er ist ein Symbol für diese Orte, an die Menschen aus der ganzen Welt unabhängig von ihrer Herkunft kommen und durch Entschlossenheit und harte Arbeit erfolgreich werden können. Ähnlich wie bei den Bremer Stadtmusikanten glänzen die Stellen, die täglich tausende berühren des Bullen bereits in einem satten Goldton. Ein wenig weiter die Straße hinauf findet ihr dann rechts die berühmt-berüchtigte Wall Street an der so viel Geld gemacht, eingesetzt und gewonnen oder verloren wird.

Die Trinity Church

Die Trinity Church

Euer Weg führt euch dann weiter zur Trinity Church – ein absolutes Muss. Diese Kirche fällt inmitten der neuen One World Tower direkt auf. Erstaunlicherweise ist diese Kirche bei den Anschlägen vom 11. September intakt geblieben, obwohl die Unglücksstelle, wie ihr gleich sehen werdet, nicht weit entfernt ist. Unweit von der Kirche findet sich dann das beeindruckende 9/11 Memorial und Museum. Die zwei Fundamente der eingestürzten Wolkenkratzer bilden auch das Fundament dieses Memorials. Beim genaueren Hinsehen werdet ihr merken, dass in einige Namen weiße Rosen stecken. Jedes Todesopfer bekommt als Erinnerung an seinem Geburtstag eine weiße Rose in den Namen gesteckt.

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Ich selbst hatte das Privileg einmal einen 11. September in New York verbringen zu dürfen. Denn als Außenstehender erscheint es uns doch oft schwer nachzuvollziehen, welche Bedeutung dieser Anschlag im Gedächtnis der Amerikaner hat. Um das aber auch besser nachvollziehen zu können, kann ich euch nur das 9/11 Memorial ans Herz legen. Dienstags könnt ihr hier ab 17 Uhr kostenlos ins Museum. (Daher war es wichtig dienstags Downtown zu machen). Natürlich gibt es nur eine limitierte Anzahl von Karten und das ist nach der Veröffentlichung in zahlreichen Reiseführern leider kein Geheimtipp mehr, deswegen solltet ihr frühzeitig am Memorial sein und euch anstellen. An anderen Tagen kostet der Eintritt 25$, die hier auch definitiv gut angelegt sind.

Seit März 2015 gibt es in der unmittelbaren Umgebung des 9/11 Memorials das fertiggestellt One World Observatory auf dem One World Trade Center. Der Eintritt ist mit 30$, wie auf allen anderen Aussichtsplattformen, in meinen Augen relativ teuer – aber ihr habt ja eventuell den ganzen Tag über noch nicht so viel ausgegeben, besonders wenn ihr kostenlos Staten Island Ferry fahrt und Dienstag abends ins Museum geht. Da das Observatory noch relativ neu ist, seid ihr vermutlich eine/r der ersten aus eurem Bekanntenkreis die New York aus dieser Perspektive betrachten können und einzigartige Fotos mitbringt.

Damit habt ihr die wichtigsten Punkte Downtowns abgehakt – natürlich gibt es immer noch mehr zu entdecken – aber ihr merkt sicherlich schon, es gibt vieles zu sehen und zu erkunden und man sollte den Zeitumfang und die Laufwege nicht unterschätzen. Mit der Metrocard könnt ihr natürlich auch immer wieder abkürzen, allerdings seid ihr dann unterirdisch unterwegs und seht kaum etwas.

Chinatown, Little Italy und Brooklyn

Am nächsten Tag haben wir uns Chinatown, Little Italy und Brooklyn gewidmet. Chinatown ist das traditionelle chinesische Viertel. Hier findet ihr auch hauptsächlich Asiaten, die euch supergünstig ihr „Handbags, Watches, Sungalasses“ andrehen wollen. Hier könnt ihr ganz günstig klassische Souvenirs mitnehmen oder Postkarten kaufen.

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Von allem zu viel in Chinatown – hier knallbunte Fächer zum Schnäppchenpreis

Ohne dass man es am ersten oder zweiten Haus merkt, seid ihr dann auf einmal in Littly Italy – hier reihen sich (ziemlich leckere) italienische Restaurants aneinander und man hat irgendwie kaum noch das Gefühl man wäre mitten in der Stadt aus Wolkenkratzern. Die sieht man nur noch vage am Horizont.

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Little Italy

Von Little Italy ging es für uns direkt zur Brooklyn Bridge und der gleichnamigen Metrostation. Bevor ihr aber die tolle Hängebrücke überquert, solltet ihr auf jeden Fall einen kleinen Abstecher in das Gerichtsviertel und zur beeindruckenden City Hall machen. Hier seid ihr dann auch wieder inmitten hoher Häuser und um euch herum haben es viele wichtige Menschen eilig ihr Ziel zu erreichen. Bei Orientierungsproblemen bieten sich hier eher die Wachmänner vor den Gerichtsgebäuden an – die wissen immer wo es lang geht, sind Fragen gewohnt und helfen gerne.

Dann geht es weiter zur beeindruckenden Brooklyn Bridge – je nach Tageszeit ist hier unterschiedlich viel los. Touristen gibt es immer – Morgens und am Abend kommen die New Yorker selbst noch dazu. Man braucht also durchaus Glück um beinahe menschenleere Bilder zu erhalten. Die Brücke könnt ihr gut zu Fuß überqueren und wunderbare Erinnerungsfotos schießen. Hinter euch erstreckt sich nämlich dann als ein Fotomotiv die Skyline und die Brooklyn Bridge selbst ist auch immer ein beliebtes Motiv. Unglaublicherweise habe ich auf der Brooklyn Bridge eine Erinnerung an die Heimat gefunden. Als gebürtige Schwäbin ging natürlich mein Herz auf als an einem Pfeiler der  Brücke ein Sticker mit „Nett hier – aber waren Sie schon mal in Baden-Würrtemberg?“ klebte. Also immer wieder die Augen nach Kleinigkeiten aufhalten.

Seid ihr dann in Brooklyn angekommen, solltet ihr euch nach rechts halten. So kommt ihr zum wunderschönen Dumbo. Dieser wunderbare Teil Brooklyns mit dem Brooklyn Bridge Park eignet sich wunderbar für eine Verschnaufspause. Hier gibt es einen kleinen Strand und ihr könnt die Füße ins Wasser hängen, während sich vor euch die Skyline ausbreitet, und links von euch die Brooklyn Bridge und rechts von euch die blaue Manhattan Bridge aus dem Wasser ragt. Ein kleines, sehr altes Karussell steht hier noch und hat im Sommer geöffnet.  Es ist für mich einer der schönsten Orte in New York.

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Kann man diesen Ausblick nicht einfach lieben?

Wenn ihr nach eurer Verschnaufspause dem Park immer weiter folgt und euch dann links haltet kommt ihr nach steilem Aufstieg zu Brooklyn Heights. Brooklyn Heights bietet ebenfalls einen tollen Ausblick auf die Skyline und ist inzwischen ein sehr beliebtes Wohngebiet. Die fantastische Aussicht hier treibt die Wohnungspreise in die Höhe und das Viertel hat nichts mit den klassischen Vorurteilen gegenüber Brooklyn zu tun. Hier stehen viele alte Reihenhäuser, die eine wundervoll ruhige wohnliche Atmosphäre vermitteln und sich noch etwas von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt haben.

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Von hier könnt ihr auch wieder mit der Metro zurück nach Manhattan fahren, solltet ihr den Weg über die Brücke nicht wieder zu Fuß bewältigen wollen. Man ist auch schließlich viel gelaufen heute.

Die nächsten beiden Tage gestalteten sich auf meinen Reisen immer unterschiedlich. Ich habe noch kein Konzept gefunden, dass nicht das hin und her fahren mit der Metro zur Folge hatte und bei dem man trotzdem Midtown so gut wie möglich erkunden konnte. Aber dank meines Unlimited Ride Tickets für 7 Tage war das kein Problem für mich. War ja schließlich kostenlos.

Highline, 5th Avenue und Central Park

Meistens starte ich morgens an der Highline. Ebenfalls ein, wenn auch recht neues Naherholungsgebiet, für die New Yorker. Hier wurde eine alte Eisenbahntrasse umgebaut und bepflanzt und zieht sich nun als grünes Band entlang des Hudson Rivers.

Auf dem Weg von der Metro bis zu einem der Aufgänge auf die Highline komt ihr durch das Greenwich Village, das Künstlerviertel New Yorks. Ich fühle mich hier immer wie Carrie Bradshaw, wenn ich durch die Straßen laufe und höre im Hintergrund die Titelmusik laufen. Auf der Highline angekommen könnt hier tolle Graffitis bewundern, ein Fußbad genießen oder auf Liegen den Hudson River auf euch wirken lassen. Auf eurem Weg zurück zur Metro Station kommt ihr durch das Meatpacking District (das übrigens mit seinem Namen heute nicht mehr viel gemeinsam hat, sondern eine hippe Wohngegend mit wundervollen, individuellen kleinen Läden und Boutiquen und tollen Restaurants ist).

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Weiter mit der Metro solltet ihr zur Grand Central Station fahren – die tolle Bahnhofshalle spielt in vielen Filmen eine Rolle und ist ein beeindruckendes Gebäude – von dort erreicht ihr übrigens auch spielend leicht die berühmte Shoppingstraße 5th Avenue. Wo wir auch immer als nächstes hingehen.

Kleiner kulinarischer Exkurs – Dort gibt es nämlich mein Lieblings-Fast-Food-Mittagessen – ich weiß, gesünder geht immer aber…wenn es so lecker ist, kann ich nicht widerstehen. Auf Höhe des Bryant Parks ist nämlich ein Panera. Absolut mein Liebling für kurz was zwischendurch – mein Tipp: „Tomato soup in a breadbowl with an apple and softdrink“. Brot tunken war gestern – hier kommt die leckere Suppe direkt in einem riesen Brötchen – praktischer Weise wurde das Innere des Brotes für euch direkt daneben gelegt, sodass ihr noch immer tunken könnt. Yummy!

Geht auch to-go, sodass man wie ein waschechter New Yorker im Bryant Park sein Mittag essen kann. Am Ende des Bryant Park finden Sex-and-the-City-Fans wie mich die Public Library in der Carry eigentlich beim ersten Mal Big heiraten sollte.

Die 5th Avenue könnt ihr jetzt einfach weiter entlangschlendern – ihr kommt vorbei (oder geht hinein) an vielen bekannten Designerläden. Hier könnt ihr schon viel Zeit mit Shoppen und Schauen verbringen. Kleiner Tipp für Schokifans – bei Lindt bekommt man meistens als Begrüßung eine Lindorkugel zum Probieren.

Ihr kommt auf der Höhe der 50th Street am Rockefeller Center vorbei – im Winter könnt ihr hier Eislaufen und im Dezember steht hier der berühmt hohe Weihnachtsbaum. Auf das Rockefeller könnt ihr auch hoch und die Aussicht genießen. Kostet ebenfalls 30$ (wie das One World Observatory) und ist eigentlich zum Sundown am schönsten. Wenn ihr zum Sundown auf das Top of Rock wollt, braucht ihr nicht stundenlang warten – ihr könnt einfach in das Gebäude und eure Tickets für eine bestimmte Zeit ausdrucken. Am besten ihr schaut mal im Wifi (das es übrigens in allen Ecken für umsonst gibt) wann Sonnenuntergang erwartet wird und nehmt eine dreiviertel Stunde vorher als Aufstiegszeit und kommt später wieder.

Wenn ihr der 5th Avenue jetzt weiter folgt kommt auf Höhe der 57th Street der Central Park. Er allein ist riesig und einen ganzen Tagesbesuch wert. Je nachdem wie viel Zeit ihr also habt könnt ihr unterschiedliche Ecken erkunden. Oftmals habt ihr auch Glück und könnt Hochzeitspaare Fotos machen sehen. Wenn ihr an der Ecke 5 Ave/57th St den Central Park betretet, kommt rechts vom angelegten See ein Berg – auf den kann man hoch – ein kleiner Weg hat sich mittlerweile durch die vielen Besucher gebildet. Man bekommt hier tolle Bilder mit der Skyline im Hintergrund und dem Central Park zu euren Füßen. Außerdem habt ihr im  Central Park den Zoo (den ich persönlich nicht so attraktiv fand, weil er doch sehr klein ist), sowie Strawberry Fields mit dem Denkmal für John Lennon und viele weitere tolle Kleinigkeiten. Er allein ist jedoch riesig und einfach mal kurz durchlaufen um alles zu sehen ist aufgrund der Größe nicht möglich. An der Seite der 5th Avenue kommt dann auch irgendwann das MoMA (Museum of Modern Arts). Je nachdem wie viel Zeit ihr habt, solltet ihr hier unbedingt einen Tag verbringen. Bei mehr Zeit lohnt sich ein Tag nur im Central Park und MoMa wirklich.

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Für uns war es dann meistens schon Zeit wieder Richtung Rockefeller zu gehen, weil man vorher auf der 5th doch relativ viel geguckt und hier und da reingegangen sind. Nachdem ihr durch die Sicherheitsschleusen durch seid, braucht ihr ein wenig Ellenbogen auf der Plattform. Hier tummeln sich viele Menschen und für ein perfektes Bild will man natürlich ganz nach vorne, wo jeder steht und hin möchte. Oben auf dem Rockefeller entstehen die klassischen Bilder New Yorks auf dem ihr das Empire State Building festhaltet oder vom viereckigen Central Park umringt von Hochhäusern.

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Vom Rockefeller ist es dann für den Abend endlich so weit, dass es sich an den Times Square lohnt. Am Tag ist er ganz nett, aber abends kommt die Beleuchtung einfach viel besser zur Geltung und macht das Ganze zum einem tollen Erlebnis. Hier findet ihr alle möglichen Straßendarsteller, wie z.B. den nackten Cowboy, die gegen kleines Geld Bilder mit euch machen, viele Shops, wie z.B. den M&M Shop oder den Disney Laden, und natürlich die Broadway Musicals. Für diese solltet ihr euch im Vorhinein Karten besorgen, solltet ihr eines sehen wollen. Manchmal hat man morgens am Times Square auch Glück und bekommt noch günstig Restkarten verkauft, das ist aber nicht die Regel, sondern die Risikovariante, denn die Karten können auch gefakt sein. Nach dem Times Square waren wir dann meistens auch schon platt. Denn die 5th Avenue ist länger als man denkt.

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Shoppen, Shoppen, Shoppen

 Da wir im Winter nur 4 Tage New York hatten, war es da das schon fast mit unserer Reise, denn am vierten Tag wollte unsere Mädelsreisegruppe natürlich echt amerikanisch in einer Outletmall Shoppen gehen.

Malls haben jetzt aber so gar keinen Platz auf einer so kleinen und viel bevölkerten Insel wie Manhattan. An der Penn Station könnt ihr aber Bustickets für 13$ kaufen, damit kommt ihr in das nahegelegene Outlet „Jersey Gardens“. Die Busse fahren alle halbe Stunde und ihr seid dann so eine Stunde unterwegs bis zum Outlet. Im Outlet lohnt sich der Griff zu einer Map für den Überblick, denn die Dimensionen sind in Amerika nochmal ein bisschen anders als bei uns. Wir Mädels haben uns dann kurzerhand alle allein in die Shops gemacht und uns 7 Stunden später glücklich mit vielen Tüten mehr und viel weniger Geld wieder getroffen und sind zurück gefahren.

Übrigens an der Penn Station ist Carlos Bakery – Food Tipp deluxe – Carlos Bakery hat in den USA eine eigene Serie, die sich Cake Boss nennt. Hier müsst ihr tatsächlich Nummern ziehen und anstehen um an seine leckeren Gebäcke zu kommen, aber dann habt ihr sie….alles schmeckt toll, hat viel zu viele Kalorien und versetzt euch kulinarisch in den Himmel.

Weiterhin für Shoppingfreunde kann ich nur den Union Square empfehlen mit bekannten Marken wie DSW (Designer Shoe Warehouse – hier bekommt ihr günstige Markenschuhe), Victorias Secret, Nike, Nordstorm Rack uvm.. Traut euch ruhig auch mal in euch unbekannte Läden, denn bei H&M kann ich auch in Deutschland einkaufen.

Das Macys am Herald Square ist besonders zur Weihnachtszeit schön, da hier der berühmte Macys Weihnachtsmann Wünsche für kleine Kinder und jung gebliebene große Kinder erfüllt.

This and That

Wenn ihr nicht so die Shopper seid, nicht nach Jersey wollt oder noch ein, zwei Tage mehr habt, stehen euch noch viele Möglichkeiten offen.

Das Flatironbuilding ist ebenfalls einen Besuch wert. Das Chrysler Building und das Empire State in der Mitte New Yorks fehlt ebenfalls noch auf der Liste der bekanntesten Gebäude, die in unseren Touren nicht gesehen wurde.

Oder ihr schaut mal nach Sportveranstaltungen, denn in New York gibt es mehr als genug Teams für Football, Baseball, Basketball, usw. Ihr müsst nur schauen in welcher Season ihr gerade seid und oftmals gibt es auch für weniger bekannte, untere Ligen noch Karten. Und  das gehört irgendwie auch zu der wahren Erfahrung eines Amerika Urlaubs. Ihr habt keine Ahnung worum es in dem Sport geht – kein Problem – irgendwer kann euch das immer erklären – wenn ihr euch interessiert zeigt, sind die Amerikaner was ihren Sport angeht sehr ambitioniert euch zum nächsten großen Fan und Spielstrategen zu machen.

Wie schon erwähnt könnt ihr auch dem Central Park und dem MoMa einen ganzen Tag widmen. Beides ist groß genug um mehrere Stunden dort zu verbringen.

In der Nähe des Flatironbuilding gibt es eine tolle Rooftop Bar, in der ihr ab 17 Uhr was trinken könnt. Ihr müsst aber mindestens 21 Jahre sein. Das ist ja hier das drinking age – drunter lassen die Türsteher auch nicht mit sich diskutieren, da sie sonst selbst große Probleme bekommen. Zugegeben es ist eine Bar in New York – die Preise richten sich auch daran aus, aber als krönenden Abschluss konnte man hier immer gut zusammen sitzen und die dafür kostenlose Aussicht genießen. Und wir haben ja sonst überall versucht zu sparen, da kann man sich auch mal etwas gönnen J

Das war jetzt nur ein Einblick dessen, was wir uns angeschaut haben um die wichtigsten, klassischen Sehenswürdigkeiten zu sehen, um zu shoppen, toll zu essen und das Gefühl zu haben möglichst viel aus unserer Zeit gemacht zu haben. Zugegeben das Programm ist straff gewesen und viel Zeit für viele der Museen und tollen Kleinigkeiten hatten wir nicht, aber mit Parks und Auszeiten haben wir die Anstrengung des Zu-Fuß-sein versucht auszugleichen. Wir haben tolle Erinnerungen, wie den Sticker auf der Brooklyn Bridge mitgenommen, und zahlreiche Fotos und Selfies geschossen und einen Urlaub gehabt um den uns viele zu Hause beneidet haben.

<– zum 1. Teil meines New York Reiseberichts

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