Ryanair zieht von Lübeck nach Hamburg und führt mobile Bordkarten ein

Der Konkurrenzdruck durch andere Billigflieger wird für Ryanair immer größer und hat Anfang des Jahres erstmals zu einem Quartalsverlust geführt. Lange schienen die Pioniere aus Dublin unangreifbar, doch die Konkurrenten wie Easyjet oder Norwegian locken die Kunden nicht nur mit günstigen Preisen, sondern auch mit einer Prise Komfort in die Flieger.

Unter diesem Druck knickt Ryanair mittlerweile ein und aus der einstigen Fluglinie mit eingebauter Servicewüste, entwickelt sich nach und nach ein kundenorientierter Billigflieger. Nach der neuen Website mit weniger Kostenfallen, gibt es nun Apps für iOS und Android mit einer Funktion für mobile Bordkarten. Damit gehört das lästige Ausdrucken endlich der Vergangenheit an.

Wegen der unsicheren Situation des insolventen Flughafens Blankensee in Lübeck weicht Ryanair zudem ab Oktober auf den Flughafen Hamburg aus. Von dort geht es einmal täglich nach Lissabon und dreimal wöchentlich nach Porto. Ob Ryanair Lübeck 2015 wieder in seinen Flugplan aufnimmt, ist noch unklar.

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