Bildquelle: Dennis Reichow Hotels auf Koh Tao    

Tauchen in Südostasien – Teil 3: Koh Tao (Thailand)

Ein Reisebericht von unserem Redakteur Dennis

Willkommen zum dritten und vorerst letzten Teil meiner kleinen Serie zum Tauchen in Südostasien. Ich hoffe persönlich, dass noch weitere in naher Zukunft folgen können. Dieses Mal geht es um die Insel Koh Tao an der Ostküste Thailands.

Koh Tao oder auch „Die Schildkröteninsel“ liegt an der Ostküste Thailands direkt neben der größeren und wohl auch bekannteren Insel Koh Samui und Koh Phangan. Die beiden „Schwesterinseln“ sind um einiges größer und belebter als Koh Tao. Auf Koh Phangan finden die berühmt berüchtigten Full-Moon-Parties statt. Koh Tao ist eher das Ziel für eine ruhigere Zielgruppe, für die das Tauchen und die Entspannung im Vordergrund stehen. Auf die Insel kommt ihr am besten mit der Fähre aus dem Küstenort Surat Thani. Von Bangkok braucht ihr mit dem Bus in etwa 5-6 Stunden bevor ihr übersetzen könnt. Es gibt jede Menge veschiedene Angebote. Ob größere Fähren oder kleinere Speedboote bleibt letzendlich eure eigene Entscheidung. Informationen findet ihr zum Beispiel hier.

Koh Tao ist eines der bekanntesten Taucherreviere der Welt und dies sieht man leider auch sobald man das erste Mal das Wasser betritt. Das Korallenriff beginnt bereits nach wenigen Metern, ist aber leider völlig zerstört worden. Zu viele Toursiten, Boote und die Umweltverschmutzung waren zu viel für die empfindliche Unterwasserwelt. Zum Schnorcheln ist es an vielen Ecken an der Insel daher nicht mehr so interessant. In der Bucht von Mae Haad liegt jedoch noch ein kleines Schiffswrack, welches auch für Schnorchler gut zu erreichen ist.

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Einer der etlichen und wunderschönen Strände auf Koh Tao

Die Tauchplätze weiter entfernt haben da schon einiges mehr zu bieten. Farbenfroh erwarten euch dort etliche Korallen, Fische und Schildkröten. Mit etwas Glück kann man in den tieferen Gegenden sogar Walhaie beobachten. Die meisten Tauchplätze befinden sich im näheren Umkreis der Insel. Für manche muss man jedoch einige Kilometer fahren, sodass Tauchschulen, von denen es übrigens unzählige auf der Insel gibt, ganze Tagestrips anbieten. Bei den Tauchschulen gilt übrigens: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Die Schulen reihen sich Haus an Haus. Wer sich also mit einem deutschen Guide sicherer fühlt, wird keine Probleme haben jemanden zu finden. Dies gilt wahrscheinlich auch für alle anderen Sprachen 😉

Insgesamt gefiel mir das Tauchen in Indonesien besser, aber auch in Thailand war es eine einmalige Erfahrung. Die Tauchplätze sind einfacher zu tauchen als die doch recht anstrengenden Strömungstauchgänge rund um Bali und Lombok. Meist muss man nicht tiefer als 18 Meter gehen, um die wunderschöne Vielfalt in den Tiefen des Meeres zu erblicken. Wer jedoch auf „Walhai-Fang“ gehen möchte, sollte eine Lizenz besitzen, bis 30 Meter Tauchen zu dürfen.

Ein Falterfisch

Ein Falterfisch

Zum Teil 2 – Indonesien 
Zum Teil 1 – Malaysia

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