Reisebericht Island – Vulkane, Eis und 1001 Wasserfälle in 10 Tagen

Reisebericht Island – Vulkane, Eis und 1001 Wasserfälle in 10 Tagen

Ein Reisebericht unserer Leserin Caroline

Feuer, Wasser, Erde, Luft – alle Elemente in ihren spektakulärsten Erscheinungsformen: Dies und vieles mehr verspricht eine Reise in das Land der Wikinger, Elfen und Trolle. Ein Reisebericht über DAS Urlaubsziel, welches zu recht immer beliebter wird!

Hin & Weg – mein Reisebericht:

Inzwischen gibt es relativ viele direkte Flugverbindungen nach Island zum Beispiel mit Icelandair oder Wow Air. Auf der Insel selber empfiehlt es sich wahrscheinlich ein Auto zu mieten, vor allem wenn man weiter entferntere Gegenden erkunden will. Wir haben uns damals für einen ganz normalen Kleinwagen entschieden, wobei man nicht von entscheiden sprechen kann, da der mit etwas über 200€ für 10 Tage der Günstigste war. Mit dem Auto kamen wir super auf der Hauptstraße Islands voran, der Ringroad mit der Straßennummer 1, die einmal komplett um die Insel herumführt. Diese ist gut befahrbar und bis auf einen Platten ist auch dem Auto nichts auf der Reise passiert. Letzteres kam wohl durch unsere Versuche über die ganzen kleinen Nebenstraßen, die aus Schotter bestehen, zu fahren. (Und irgendwie gehört sowas ja auch zu einem Road Trip dazu)

Um doch irgendwo Kosten einzusparen, haben wir uns entschlossen zu Campen. Da sogenanntes Wild-Camping in Island verboten ist, ist eine Alternative die Camping Card. Diese ermöglicht es einem für einen bestimmten, vergünstigten Festpreis 28 Übernachtungen zu tätigen. Allerdings wurde es in einigen Nächten im Zelt durchaus etwas kühl, sodass ein Hotel sicherlich die bequemere Variante gewesen wäre.

 

 

Die beste Reisezeit

Ich habe Island sowohl im Frühjahr als auch im Winter bereist und muss sagen, dass beide Jahreszeiten wunderschöne, aber auch spannende Ereignisse bereithalten. Also am besten wäre es gleich das ganze Jahr da zubleiben. Wenn man bloß die Zeit hätte…

Eine Reise im Winter besticht vor allem durch die strahlend schönen Sonnentage (also wenn die Sonne sich mal blicken lässt) und eine faszinierende Winterlandschaft. Das Highlight des Ganzen kann ein Schneesturm sein, der dafür sorgt, dass man zwei Nächte im Hotel eingeschneit ist und so gut wie alle Straßen auf der Inseln gesperrt sind…Aber „Þetta reddast“ wie die Isländer sagen – es wird schon alles gut gehen.

Während im Winter nur ein kleiner Trip in den Süden Islands anstand, haben wir uns entschieden im Mai die Insel einmal auf der Ring Road zu umrunden. Das war ein Glücksfall, denn in diesem Monat war auf der Insel noch nicht so viel los und die Anzahl der Touristen hielt sich in Grenzen. Das Wetter hingegen war selbst im Mai noch sehr wechselhaft: Von 15°C und strahlendem Sonnenschein, bis hin zu Minusgraden und starkem Nebel wurde uns alles geboten.

Ende Mai konnten wir leider noch nicht die berühmte Mittsommernachtssonne miterleben, aber wir waren nah dran. Es war schon ein verrücktes Erlebnis um 23 Uhr im Hellen in eine Bar zu gehen und um 3 Uhr mit Sonnenaufgang wieder zur Unterkunft zu gehen.

 

Der Beginn einer sehr abwechslungsreichen Reise

Reykjavik

Startpunkt vieler Rundreisen ist Reykjavik, die Hauptstadt Islands. Und direkt zu Anfang sei gesagt, dass mich das Land schon bei den ersten Schritten restlos begeistert hat.

Um einen Überblick über die doch recht kleine Hauptstadt zu erhalten, sind wir gleich zuerst auf die Kirche Hallgrímskirkja gestiegen. Erstaunlicher Weise hat der Aufstieg (wohl eher Auffahrt mit einem Fahrstuhl) nicht nur das Panorama sondern auch die isländische Atmosphäre mit geliefert, die doch teilweise recht kühl wirkt. Reykjavik habe ich dennoch als eine sehr moderne und teils bunte Stadt, die trotz der Touristen ihren eigenen Charme behalten hat, erlebt.

 

Die Kirche mit dem besten Ausblick auf Reykjavik: Hallgrímskirkja

 

Die Stadt ist definitiv ein Ort für gute Kultur: Zum einem ist das Opernhaus Harpa am Meer, welches auch unterhaltsames Programm auf Englisch bietet, ein Besuch wert. Zum anderen lohnt sich ein Blick in die vielen Bars und Klubs der Stadt, in denen man leicht mit Einheimischen in Kontakt kommen kann. Für Shoppingtouren ist Reykjavik auch gut geeignet: Wir haben die typischen Touri-Shops zahlreich vorgefunden, aber auch kleinere etwas individuellere Läden. Die meisten Shops liegen in der Straße Laugavegur, was wohl DIE Straße dort zu sein scheint. Sobald es Abend wurde, waren dort auch die jungen Isländer bei ihrem national weit verbreiteten Hobby beobachten: Im Auto durch die Straßen der Stadt zu heizen.

Zum klassischen Touristenprogramm gehört auf jeden Fall der Golden Circle. Dies ist eine Route, die mit dem Auto oder einem Reisebus befahrbar ist, auf der man den höchsten Geysir, die Erdspalte zwischen der nordamerikanischen und eurasischen Kontinentalplatte im Nationalpark Thingvellir (in der man übrigens auch tauchen kann) und den ersten von vielen, vielen Wasserfällen, den Gullfoss, sieht.

 

 

Ein weiterer Punkt auf der Liste ist spätestens nach der Durchforstung von diversen Social Media Plattformen die Blue Lagoon, ein natürliches Thermalfreibad. Entstanden ist das Bad als Überbleibsel der Nutzung geothermaler Energie in einem Kraftwerk neben an. (Die Nutzung der geothermalen Energie ist echt super, denn so werden die Straßen Reykjaviks im Winter beheizt, sodass diese komplett eisfrei bleiben!). Allein für den Anblick von milchigem, türkisen Wasser in Mitten von mit Moos bewachsenen Lavafeldern lohnt sich ein Besuch, auch wenn man nicht schwimmen gehen will.

Der Süden

Die Reise führte uns weiter an der Ringroad entlang in Richtung Süden. Einer der ersten Stopps die man unbedingt einlegen sollte, ist der Seljandfoss. Dieser Wasserfall zeichnet sich dadurch aus, dass sich ein Weg hinter diesem entlang schlängelt und so tolle Fotos entstehen. An dem Ort lohnt es sich jedoch auch den Wanderweg ein paar Meter weiter zu laufen. Man erreicht dort einen weiteren Wasserfall (Gljúfrafoss), der gut versteckt hinter einem Felsvorsprung liegt.

 

 

Der nächste Wasserfall folgt gleich eine halbe Autostunde später: Der Skogafoss. Besonders ist hier die Möglichkeit über eine Treppe hinaufzusteigen und den Wasserfall von oben zu betrachten. Ist man endlich oben angekommen, weisen Schilder daraufhin, dass von dort auch Wanderwege starten. Aber das haben wir uns für das nächste Mal aufgehoben.

Weiter ging es dann durch eine endlose Einöde. Hügelige, bewachsene Lavafelder schlossen sich an weite, vollständig mit schwarzem Sand bedeckte Flächen. Halt gemacht haben wir dann in der Stadt Vik. An dieser Stelle sei gesagt, dass das was die Isländer als Stadt bezeichnen, in Deutschland wahrscheinlich eher ein Dorf wäre. Vik zeichnet sich durch einen Strand mit schwarzem, vulkanischen Strand aus und eine kleine Kirche auf einem Hügel, von der man einen guten Blick auf das sehr raue Meer werfen kann.

Kurz vor der Stadt Kirkjubæjarklaustur geht eine Abzweigung von der Ringroad ab, die zum Fjaðrárgljúfur führt. (Wir haben die kleine Seitenstraße natürlich das erste Mal komplett verpasst und haben eine extra Runde gedreht.) Über einen etwas kleineren Weg, bei dem wir uns wirklich gefragt haben, ob wir richtig sind, gelangt man zu einem Canyon. Dieser bietet einen wunderbaren Ausblick und hält für etwas mutigere Felsvorsprünge zum Erkunden bereit. Das Schöne war, dass dieses Ziel nicht sehr überlaufen ist, sodass wir ein entspanntes Mittagsschläfchen im Gras machen konnten. Was gibt es besseres…

 

 

Entspannt ging es dann wieder zurück ins Auto und zum nächsten Punkt auf der Must-See-Liste, dem Nationalpark Skaftafell, welcher gute Pfade für kleinere und größere Wanderungen bietet. Wir haben uns für den kurzen Wanderweg zu der wahrscheinlich Hauptattraktion des Parks entschieden, dem Svartifoss. Dieser hat sich zu den anderen, gefühlt fünfhundert Wasserfällen der Inseln vor allem durch die Basaltsäulen unterschieden. Die eckige Form der Säulen kommt durch die Abkühlung der Lava zu Stande, was uns wieder einmal den vulkanischen Ursprung der Insel vor Augen führte. Auf dem Parkplatz des Nationalparks starten im Frühjahr und Sommer Glacier Walking Tours, auf denen man die angrenzenden Gletscher aus nächster Nähe betrachten kann. Das Angebot mussten wir natürlich sofort nutzen. Neben kleinen und großen Gletscherspalten wurden uns auch Eislöcher gezeigt, in denen sich das geschmolzene Wasser metertief in den Abgrund dreht. Zudem war die Tour auch sehr informativ, sodass wir viele neue Fakten dazu gelernt haben, wie zum Beispiel, dass auf dem Gletscher Svinafellsjökull der Film Interstellar gedreht wurde.

 

 

Die, meiner Meinung nach, schönste Ecke Islands ist ca 40 km von Skaftafell entfernt: Jökulsarlon. Dies ist eine Lagune, die wie das isländische Wort für Gletscher „jökull“ sagt, an einen Gletscher (Vatnajökull) grenzt. Am eindrucksvollsten fande ich die Gletscherlagune bei Nacht mit Polarlichtern (dazu braucht es allerdings Glück und eine dunkle Jahreszeit). Andere Reisende haben berichtet, dass über der Lagune jährlich im August ein Feuerwerk veranstaltet wird, was bestimmt auch sehr schön aussehen muss. Und auch wenn man es nicht zu solchen Ereignissen schafft, wird man dennoch durch den Anblick spielender Seehunde belohnt.

 

 

Natürlich werden rund um die Lagune und den Gletscher viele Aktivitäten angeboten, wie zum Beispiel Bootstouren, Ice climbing, Ice caves Touren und vieles, vieles mehr. Es lohnt sich wahrscheinlich alles, wobei mein persönlicher Favorit Ice-cave-Touren sind, bei denen man mit sicherer Ausrüstung Höhlen in dem Gletscher erkunden kann. So ein Erlebnis bekommt man kein zweites Mal.

Eine weitere, dort sehr beliebte, aber kuriose Aktivität ist das Schießen von Hochzeitsfotos. Einige Brautpaare stehen dort in voller Montur, in den schönsten Hochzeitskleidern in der Kälte. Aber was tut man nicht alles für ein gutes Foto…

Danach ist es empfehlenswert einfach nur die Straßenseite zu wechseln, um zu dem von einigen „Diamondbeach“ genannten Strand zu kommen. Dieser hat seinen Namen durch die von der Gletscherlagune angespülten Eisblöcke, die wunderschön in der Sonne glitzern und die vor allem durch den schwarzen Sand besonders zum Vorschein kommen.

 

 

Der Osten

Durch den Osten sind wir verhältnismäßig schnell durchgefahren. Die Straßen verliefen direkt an der Küste, entlang der Fjorde, was uns einen wunderschönen Ausblick auf das Meer bot. Wir kamen an vielen Fischerdörfchen vorbei, die selbst mit moderner Straßenverbindung abgelegen aussahen. Aber im Vergleich mit den Geschichten, die wir zu hören bekamen, dass die Dörfer lange Zeit nur über Eseltransporte verbunden waren, wirkte eine Schotterpiste fast schon modern. Genauso klein und abgelegen wie die Dörfer, erschien uns der ausgesuchte Spot um die bekannten Papageientaucher zu beobachten. Nachdem wir sie in jedem Souvenirshop in hundertfacher Ausführung gesehen hatten, mussten wir sie einfach mal „in echt“ sehen. Der Ort der Wahl war ein kleiner Hafen mit einem Vogelfelsen in Borgafjördur Eystri. Wir hätten keinen besseren Platz finden können: wir waren fast alleine da und hatten einen guten Ausblick auf die Papageientaucher. Die überaus aktiven Vögel lassen sich den ganzen Sommer auf Island nieder und waren (für mich zumindest) überraschend klein, sodass wir über das mitgenommene Fernglas sehr froh waren.

 

Papageienvogel (engl: Puffin)

 

Der Norden

Die Fahrt in den Norden zeigte uns wieder einmal wie abwechslungsreich Island sein kann. Während wir einen Tag zuvor im strahlenden Sonnenschein picknickten, fuhren wir auf einmal in eine Tage andauernde Nebelwand und aufgetürmte Schneeberge am Straßenrand (Wie es da wohl erst im Winter aussehen mag?). So erreichten wir ein weiteres Highlight der Ausflüge in die Tierwelt: eine klassische Whale-watching-Tour in Husvik. Von anderen Reisenden wurde uns der Ort aufgrund der hohen Wahrscheinlichkeit dort tatsächlich Wale anzutreffen, empfohlen. Und tatsächlich war dies nicht nur ein lockendes Versprechen der Tourenanbieter:

 

Whale-watching Touren in Husavik

 

Neben verschiedenen Buckel- und Zwergwalen, konnten wir auch noch die Vögel beobachten, die uns inzwischen sehr vertraut waren: die Papageientaucher.

Vor der größten Stadt des Nordens Akureyri, ist vor allem der See Myvatn ein sehr beliebtes Ziel, sodass, welch ein Wunder, auch wir dort zwei Tage verbrachten. Kurz vor dem Ziel haben wir einen kleinen Abstecher zu Schwefelfeldern Namaskard gemacht. Und ja, es riecht wirklich, aber das sollte aber niemanden von einem Besuch abhalten, denn das Ganze sieht einfach nur surreal und wie aus einer anderen Welt aus:

 

Geothermalgebiet Namaskard

 

Die Region um den Myvatn hat viel zu bieten: Zum Beispiel bizarr geformte Basaltsäulen und erkaltete Reste von Lava, die angeordnet sind, wie ein Irrgarten in dem man sich ohne Beschilderung bestimmt gut verlaufen könnte (Dimmuborgir). Auch besuchenswert sind der Vulkankrater Hverfell, die Grotten Grjótagjá und ein weiteres Naturbad, das der Blue Lagoon in Reykjavik ähnlich ist.

An dieser Stelle seien noch die Wasserfälle rund um die Region des Myvatn auf die endlose Liste der schönsten Wasserfälle in Island zu setzen. Der eine befindet sich aus Osten kommend eine Autostunde vor Myvatn: der Dettifoss. Der andere befindet sich eine Autostunde in Richtung Westen nach dem See Myvatn: der Godafoss.

 

 

Die Westfjorde und der Westen

Für die Westfjorde und weitere Teile des Südwestens hatten wir bisher leider nicht sehr viel Zeit. (Also plant bei jeder Rundreise mehr als 10 Tage ein.) Dennoch war der kurze Abstecher dahin absolut lohnenswert: Wir haben die selten zu sehenden Polarfüchse gefunden! Die Landschaft in der die Tiere vermehrt vorzufinden sind, sieht, überraschender Weise, ein wenig aus wie die deutsche Heide. Einen weiteren kleinen Halt an einem Wasserfall konnten wir uns nicht entgehen lassen. Der Dynjandi – Wasserfall fällt vor allem durch seine Größe und Stufen im Wasserverlauf auf und ist zudem über Holzpfad gut zugänglich (und geeignet für ein weiteres Picknick).

 

 

Bei unserer eiligen Reise nach Reykjavik um den Flug zu erwischen, führte uns einer der letzten Stopps – Achtung große Überraschung – zu einem Wasserfall: dem Bruarfoss. Dieser liegt im Südwesten der Insel, ca. zwei Autostunden vor Reykjavik. Besonders beeindruckend war hier die intensiv blaue, teilweise türkisene Farbe, die durch die vielen Aufwirbelungen des Wassers versursacht wurde.

 

Bruarfoss

 

Der Wasserfall war ein schöner, dennoch meiner Meinung nach viel verfrühter Abschied von der Insel.

 

Ein paar allgemeine Dinge zum Schluss

Draußen, erholsam und kostenlos: Hot Tubs

Ein sehr beliebtes Hobby der Isländer, so erschien es uns, ist das Schwimmen und vor allem Sitzen im warmen Wasser. Jede kleine Stadt hatte ihr eigenes Schwimmbad und auch Hot Tubs sind dort weit verbreitet. Einige der Becken waren natürlichen Ursprungs, andere nicht, aber dafür waren alle angenehm warm und boten einen tollen Ausblick auf die Natur. Und hier ist nur eine ganz kleine Auswahl der besten:

  • Hoffell
    Im Osten zwischen Jökulsarlon und Höfn, Ausblick auf die Berge
  • Grettislaug
    Im Norden der Insel, auf der 748 hinter Saudarkrokur
  • Drangsnes
    In den Westfjorden, wunderbarer Ausblick auf das Meer

 

Hot Tub Grettislaug

 

Essen – der wichtigste Punkt auf jeder Reise

Oft kommt bei Reisen ja die Frage auf, was die Einheimischen denn normalerweise essen. Das soll in meinem Reisebericht naütlich nicht unerwähnt bleiben 🙂
Die isländische Küche haben wir zum Teil als typisch nordeuropäisch mit viel Fleisch und Fisch wahrgenommen. Als bestes Beispiel wäre hier Lamm mit Rotkohl und Kartoffeln anzuführen. Allerdings ist wohl besser gesagt, dass die Küche einem vertraut vorkommt, bis es auf einer Party zwölf Uhr schlägt und der Mitternachtssnack hervorgeholt wird: ein Eimer mit Haifleisch und nun ja, tatsächlich Schafshoden. (Das war schon ein sonderlich kurioses Ereignis, welche uns definitiv lange in Erinnerung bleiben wird.) Wer also gerne kulinarische Experimente wagt, sollte sich definitiv einmal durch die alte isländische Küche durchprobieren. Im Angebot wären besagte Schafshoden, Schafskopf, diverse Wal- und Haizubereitungen und getrockneter Fisch. Letzteres ist mit Butter beschmiert zumindest unter Isländern ein beliebter Snack.

Generell weist Island, wie auch in eigentlich allen anderen Bereichen, ein hohes Preisniveau in Restaurants auf. Gerade wenn wir außerhalb der Hauptstadt unterwegs waren, hatten wir das Gefühl, dass der ganze Spaß nochmals teurer wurde. Da wir lieber das Geld für diverse Aktivitäten ausgeben wollten, haben wir auf Supermärkte und Selbstversorgung zurückgriffen. Unbedingt dort den typisch isländischen Skyr der lokalen Molkerei probieren!

 

Nordlichter

Eines der schönsten Naturschauspiele die ich je gesehen habe! (Nicht bei der Rundreise im Mai, aber der Reise im Winter ließen sich die bunten Lichter beobachten.). Besonders geeignet für das Spektakel sind die dunklen Wintermonate, die nicht nur die Nordlichter zeigen, sondern auch die schönsten Sonnenauf- und untergänge bereithalten.

 

 

(Ich habe an dieser Stelle mal verzichtet Bilder der Nordlichter einzufügen, da es nur grüne, verwackelte Bilder geworden sind. Also bitte begeht bloß nicht denselben Fehler wie ich und nehmt eine schlechte Kamera, mit, mit der ich mich zudem nicht wirklich auskannte!)

 

Fazit

Island ist doch ein recht ungewöhnliches Land, das allerlei Überraschungen bereithalten kann. Also:

Sofort den nächsten Urlaub buchen! J Islands Natur ist einzigartig und die Insel immer eine Reise wert.

 

 

  0 Kommentare

Artikel bewerten:

(6 Bewertungen, Durchschnitt: 4,67 von 5)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.