Reisebericht Mexiko: Puerto Escondido und Día de los Muertos in Oaxaca

Reisebericht Mexiko: Puerto Escondido und Día de los Muertos in Oaxaca

Tagebuchauszug unserer Redakteurin Anna

Donnerstag, 27.10.2016, Freitag 28.10.2016

Um 19.40 Uhr sind wir mit OCC (ca. 28€) vom CAPU Puebla nach Puerto Escondido gefahren. Nach einem Halt in Oaxaca, Huatulco, Pochutla und relativ viel Stau wären wir gegen 12.30 Uhr eigentlich endlich in Puerto Escondido angekommen…wäre da nicht eine Straßenblockade gewesen…schadé! Entweder zwei (mexikanische!) Stunden im Bus warten bis die Blockade aufgelöst wird oder ca.500m mit Sack und Pack in der prallen Sonne durch die Blockade laufen und versuchen auf der anderen Seite ein Collectivo oder Taxi zum nur 2km entfernten Hostel zu bekommen? Diese Entscheidung war definitiv schnell getroffen – also los! Mit unserem Klimaanlagen-Outfit aus dem Bus hat das ganze natürlich doppelt so viel Spaß (und Schweiß) gebracht.

Auf der anderen Seite angekommen haben wir zum Glück schnell jemanden gefunden, der uns mit seinem Pickup zum Hostel „Frutas y Verduras“ gebracht hat. Das Hostel hatten wir vorher bei booking.com gefunden und dort für zwei Nächte ein Familienzimmer reserviert (12,50€ pro Person pro Nacht). Es gibt einen kleinen aber ziemlich schönen und sauberen Pool, ein kleines Restaurant/Café am Eingang und fast brandneue (von Januar 2016) Sanitäranlagen. Die Fahrräder und Surfboards kann man sich kostenlos ausleihen. Unser Zimmer hatte fünf Betten, (davon drei 140cm breit), einen großen Esstisch und einen Kühlschrank mit Gefrierfach. Abschließen konnte man das Ganze nicht, es war alles offen. Aber wir haben einfach mal drauf gehofft: Hippies klauen nicht!

Nach kurzem Auspacken hieß es ab in die Bikinis und auf an den Strand! Was soll ich sagen? Einfach ein Traum! Das Hostel befindet sich ganz am Ende des berühmten Playa Zicatelas, der berühmt für die sogenannte Mex Pipe ist, einer Rohrwelle, die zusammen mit einer ähnlichen Welle bei Hawaii zu den größten Wellen dieser Art in der Welt zählt. Im Herbst kann sie bis zu zehn Meter hoch werden. Unter ein paar Palmenblättern haben wir es uns gemütlich gemacht, einen kalten Saft getrunken und uns die Sonne auf dem Bauch scheinen lassen. Gegen 18.00 Uhr sind wir mit den Fahrrädern auf den Weg Richtung „Zentrum“. Die Hälfte der Strecke führt leider an der Hauptstraße entlang, was bei dem mexikanischen Fahrstil nicht ganz so ungefährlich ist. Aber nach ca.15 Minuten Fahrt sind wir heile angekommen. Mit einem Cerveca, Nüssen und Chips haben wir es uns im Sand gemütlich gemacht und der Sonne beim Untergehen zugeschaut… hach wie romantisch!

Nachdem wir noch etwas durch die Läden geschlendert sind ging es auf die Suche nach einem schönen Plätzchen zum Abendessen. Lange suchen mussten wir dafür definitiv nicht, die Auswahl ist groß. Gelandet sind wir letztendlich in der Bar Revolución, wo wir zwischen Hängematten, auf super gemütlichen Loungemöbeln mit Musik vom eigenen DJ direkt am Strand saßen. Bei den Cocktails war von 18-20.00 Uhr Happy Hour…noch einen Wunsch? Essen? Für nur 5€ pro Person hatten wir alle einen super leckeren Salat und die leckersten Bruschetta seit Langem. Was soll ich sagen? Gelungener erster Abend 🙂

Samstag, 29.10.2016

Nach dem Frühstück im Café Olé vom Hostel (sehr lecker) ging es mit dem Taxi für 1,50€ zum Playa Carrizalillo. In dieser kleinen Bucht gibt es so gut wie keine Strömungen und die langsamen, langen Wellen bieten Anfängern die perfekten Voraussetzungen. Vom Parkplatz steigt man 176 Treppenstufen zum Strand, unten angekommen erwarten einen türkisblaues Wasser, ein paar kleine Restaurants und einige Surfschulen. Dort haben wir uns direkt für 15€ pro Person einen Surfunterricht klargemacht.

Nach einer kurzen Einführung mit dein paar (sehr amüsanten) Trockenübungen ging es mit den Surfbrettern ab ins Wasser. Wir hatten zu viert zwei Surflehrer und nach einigen Übungen im Wasser durften wir auch direkt in die Wellen starten. Davon gab es an diesem Tag leider nicht allzu viele aber beim zweiten Versuch standen wir alle länger als 3 Sekunden auf dem Board. Es hat wirklich super Spaß gemacht und steht auf meiner To-Do Liste ganz oben mal einen mehrtägigen Kurs zu machen. Den Rest des Tages haben wir anschließend entspannt auf den Liegen einer der Bars verbracht und uns eine Runde von dem harten Sportprogramm erholt.

Am späten Nachmittag sind wir mit dem Taxi (1.50€) zurück zum Hostel gefahren und uns nach dem Duschen mit einem Cerveza an den Strand gesetzt um den Sonnenuntergang (und die Surferboys) zu genießen. Zum Abendessen sind wir ins thailändische Restaurant „Lynchee“ fast direkt neben unserem Hostel gegangen. Das Restaurant ist super gemütlich eingerichtet mit kleinen Sitzecken auf dem Boden, Rattanlampen und entspanner Musik. Alle Gerichte kosten um die 5€; wir hatten ein Curry, Hähnchen mit Gemüse in süß-sauer Sauce und Pad Thai – alles war super lecker und mit viel Liebe zubereitet.

Um 21.30 Uhr wurden wir zu der Plankton Tour (12,50€ pro Person) abgeholt, die wir über einen Freund reserviert hatten. Nach 30 Minuten Fahrt sind wir an der Lagune Manialtepec angekommen und direkt auf in eines der „Lanchas“. Die Laguna weißt ein magisches Phänomen auf, denn von Juli bis Dezember kann man dort fluoreszendierendes Plankton beobachten. Wir hatten Glück, denn es war etwas bewölkt und desto dunkler, desto besser sieht man das Plankton. Mit dem Boot sind wir mitten auf die Lagune gefahren, wo wir schwimmen gehen konnten. Sobald man sich im Wasser bewegt, leuchtet alles grün und es sieht so aus, als ob man grüne Glitzerhandschuhe trägt. Es war schon etwas gruselig so im stockdusteren im Wasser aber ein einmaliges Erlebnis. Gegen 24h lagen wir dann müde in unserem Freiluftschlafzimmer.

Sonntag, 30.10.2016

 

Gefrühstückt haben wir direkt gegenüber im „Rinconcito“, die schönen Strandliegen und die Hängematten direkt am Strand haben es uns angetan. Für 2,50€ gab es frisches Obst mit Müsli und Joghurt, womit wir es uns auf den Liegen bequem gemacht haben, bis wir um 13 Uhr zur Tortuga-Tour abgeholt wurden. Mit dem Auto ging es zum Playa Angelito, der mir überhaupt nicht gefallen hat. Dort waren super viele Leute, das Wasser war aufgewühlt und man wurde alle Nase lang angequatscht, ob man Nüsse, Früchte, frittierte Bananen o.Ä. kaufen oder eine Bootstour machen möchte. Dank der mexikanischen Pünktlichkeit mussten wir dort leider ca. eine Stunde warten, bis wir endlich losfahren konnten.

Mitten auf dem Meer haben wir angehalten und der Guide hat eine Tortuga gefangen. Er hat sie festgehalten und wir konnten ins Wasser gehen, um ein Foto zu machen. Die Arme hat mir einfach nur leidgetan, sie hat die ganze Zeit gezappelt und die Krönung war, als er sie dann auf das Boot gehievt hat. Der Guide hat uns erklärt, woran man erkennt ob es Männchen oder Weibchen ist und wie alt sie ungefähr ist etc. War schon interessant aber nicht unter den Umständen. Anschließend sind wir an einigen Ständen und Buchten vorbeigefahren und dann auch schon zurück zum Playa Angelito. Der Spaß hat uns 6€ pro Person gekostet und wir waren sehr enttäuscht, diese Tour kann man wirklich nicht weiterempfehlen. Die anschließende Bananabootfahrt für 2,50€ allerdings schon, macht super Spaß!

Ausklingen lassen haben wir den Tag im Rinconcito Bar. Zum Abendessen waren wir in ein Lokal 300 Meter die Straße hoch bei unserem Hostel, das sah mit seinen Schaukelsitzen und dem riesigen Grill von außen sehr einladend aus. Der Service ließ leider etwas zu wünschen übrig, aber das Essen war dafür umso leckerer. Wir hatten eine der besten Pizzen (5€) bis jetzt und super lecker Fischburger (4€). Nach dem Essen ging es leider schon wieder weiter…bye bye Puerto Escondido auf nach Oaxaca de Juaréz! Von vielen Mexikanern hatten wir gehört, dass der „Dia de los Muertos“ dort besonders ausgiebig gefeiert werden soll – hin da! Der ADO-Bus ging um 20.45 Uhr und hat ca. 20€ gekostet. Die Fahrt ist sehr kurvig und definitiv nichts für Leute, die mit Übelkeit auf Busfahrten zu kämpfen haben.

Dia de los Muertos…was ist das?

Dieser Tag bzw. diese Tage zählen für die meisten Mexikaner zu den wichtigsten Feiertagen, in Deutschland „feiert“ man an diesen Tagen Halloween, Allerheiligen (1. November) und Allerseelen (2. November). Doch im Gegensatz zu der doch eher tristen und ernsten Stimmung in Deutschland, wird in Mexiko farbenfroh, fröhlich, kreativ und ausgelassen gefeiert.

Die Mexikaner sehen den Tod nicht als Ende, das Leben ist nur eine Durchgangsstation zwischen verschiedenen Daseinsformen. Die Seele stirbt nicht sondern verweilt am jenseitigen Ort des Todes (span. Mictlan) und kehrt jedes Jahr an einem bestimmten Tag auf Besuch ins Diesseits zurück. Dort werden die Toten mit „Ofrendas“ gefüllt mit persönliche Erinnerungsgegenstände (Fotos), Kerzen, Cempasuchiles, Speisen und Getränken, erwartet. Auf der Straße gibt es Paraden, Kostümwettbewerbe und sogar auf den Friedhöfen wird getanzt und getrunken.

Nach dem Kalender der Azteken fiel dieser Tag in den Zeitraum zwischen Ende Juli und Anfang August, wurde aber durch die christlichen Priester der Conquista während des 16. und 17. Jahrhunderts auf Allerheiligen verschoben (span. Día de Todos Santos). Dabei verbinden sich dort in einzigartiger Weise christliche und indigene Traditionen. Diese Verschmelzung führte zur heutigen Form eines der wichtigsten Feste in Mexiko und der Brauch wurde 2003 von UNESCO zum Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit ernannt.

Montag, 31.10.2016

Gegen 7.30 Uhr sind wir angekommen, mit dem Taxi ging es weiter zum Hostel „La Leyenda„, welches wir vorher über Hostelworld gebucht hatten. Trotz unserer frühen Ankunft durften wir netterweise schon unsere Betten im 12er Schlafsaal (12,50€ pro Person pro Nacht) beziehen. Der Schlafsaal bzw. das ganze Hostel ist sehr modern und sauber. Nach kurzem sortieren und frisch machen haben wir uns auf den Weg zum Zócalo gemacht (ca.10 Minuten entfernt): Essen suchen! Auf dem Mercado del 20 Noviembre sind wir auch sofort fündig geworden. Frisches Pan de Muerto (ein süßes Brot, das es anlässlich des Feiertages im ganzen Land zu kaufen gibt), heiße Schokolade (typisch für Oaxaca und zum tunken für das Brot) und für jeden einen Becher frisches Obst mit Joghurt und Müsli.

Nachdem wir alles genüsslich in der Sonne auf dem Zócalo gesnacked haben, ging die Suche nach einer Möglichkeit zum Hieve del Agua zu kommen los. Dieser Ort zählt zu den herrlichsten Naturwundern des Bundesstaates. Eine Tour wollten wir nicht machen, da diese sehr teuer sind und den ganzen Tag lang dauern. Es hieß, dass man zunächst mit einem Collectivo in das 48 Km entfernte Dorf Mitlan fahren muss und von dort mit einem Combi weiter zum Hieve del Agua… einfacher gesagt, als getan. Nachdem wir von sechs Leuten durch die Gegend geschickt wurden, standen wir zumindest an der richtigen Straße. Nur leider fährt dort nicht nur ein Bus. Dank der Hilfe eines freundlichen Mannes saßen wir nach etwas längeren Warten für 1€ in einem Bus (grün weiß) nach Mitlan, wo wir nach ca. einer Stunde angekommen sind.

Dort hat der Combi nicht lange auf sich warten lassen. Auf der ausgebauten Ladefläche eines Pickups (zwei Bänke und Dach) ging es für 2,50€ weiter. Ich glaube das war eine der abenteuerlichsten Strecken, die ich bis jetzt gefahren bin. Auf einem Schotterweg ging es kurvig den Berg hoch, die Landschaft sah traumhaft aus, Berge, blauer Himmel und eine tolle Vegetation aber für so eine lange Fahrt (ca.45 Minuten) kann man sich einen komfortableren Transport vorstellen. Endlich angekommen hat sich die doch etwas anstrengende Anfahrt definitiv gelohnt. Neben den zahlreichen natürlichen Wasserbecken, die zum Schwimmen einladen findet man dort zwei riesige versteinerte Wasserfälle, geformt ber Tausende von Jahren durch Abtröpfeln von kohlensäurehaltigem Wasser. Von dort hat man außerdem einen traumhaften Blick auf das Tal.

 

 

Als wir nach einer erneuten Abenteuerfahrt zurück in Mitlan angekommen sind, ging es mit dem Taxi zurück nach Oaxaca (1,20€ pro Person). Dagegen kann man für eine 40-minütige Fahrt definitiv nichts sagen. Zurück am Zócalo haben wir uns auf die Suche nach einem Restaurant gemacht. Nach kurzer Suche sind wir auf der Calle de Mariano Matamoros fündig geworden: ein Chinese („Ni Hao“) mit einem 4-Gänge-Menü für 4,50€. 1. Gang Tagessuppe, gebratener Reis oder Nudeln mit Gemüse, Auswahl an vier Hauptgerichten, Nachtisch. Auf Grund des niedrigen Preises waren wir anfangs etwas kritisch aber wir hatten echt nichts auszusetzen. Es war alles sehr lecker und wir sind alle mehr als satt geworden.

Zurück auf der Straße wurden wir direkt von einer Parade überrascht. Ganz viele Menschen liefen verkleidet und mit tollem Makeup tanzend und singend durch die Straßen. Nachdem wir uns kurz im Hostel umgezogen hatten (wenn die Sonne weg ist wird es echt kalt) sind wir zum Pantheon, dem größten und ältesten Friedhof der Stadt. Laut Erzählungen feiern die Verwandten der Verstorbenen am Abend des 31.10 die Rückkehr der Verstorbenen auf den Friedhöfen an den Gräbern mit Essen, Trinken und Musik. Vor dem Eingang des Friedhofs war eine Kirmes sowie zahlreich Essensstände (wer hätte das gedacht in Mexiko:D) aufgebaut. Schon ein bisschen komisch, wenn man bedenkt, dass Friedhöfe bei uns ein Ort der Trauer und Stille sind. Auf dem Friedhof selber war nicht so viel los, wie wir gedacht hatten aber nach einem kurzen Schlendergang haben wir am Ausgang zufällig Leute vom Hostel getroffen, mit denen wir dann auf der 5 de Mayo in zwei Bars noch ein paar Bierchen getrunken haben, bis wir irgendwann müde in unsere Hochbetten gefallen sind.

Dienstag, 01.11.2016

Nach dem Frühstück (inklusive) im Hostel – es wurde uns Kaffee, Brot mit Butter und Marmelade, Ei mit Tomatensauce und ein Tellerchen mit Papaya serviert – haben wir uns auf den Weg zu Monte Alban gemacht. Es gibt zahlreiche Reiseveranstalter, die Touren dorthin anbieten, allerdings waren uns 3 Stunden vor Ort zu lange, also haben wir uns ein Taxi gesucht. Für 10€ hat es uns mit 6 Personen zu der archäologischen Städte gebracht (Eintritt 3.50€). Es empfiehlt sich auch hier wieder so früh wie möglich zu kommen, da die Sonne auf dem offenen Feld schon sehr stark scheint. Monte Alban war die Hauptstadt der Zapoteken, wurde wahrscheinlich erstmals um 500 v.Chr. besiedelt und hatte zwischen 300 und 900 n.Chr. seine Blütezeit. Der Ort ist wirklich sehr beeindruckend und ein Muss, wenn man in Oaxaca ist.

Zurück in der City sind wir eine Runde über den Mercado Juárez und den Mercado de 20 Noviembre geschlendert. Auf dem Zócalo haben wir uns anschließend endlich unser Día de los Muertos- Makeup verpassen lassen. Dort findet man viele Menschen, die dies für 5-8€ (je nach Aufwand) anbieten.

 

 

Von unserem Hostel wussten wir, dass eine große Fiesta am Templo Santo Domingo stattfinden soll. Dieser zählt zu den schönsten in ganz Mexiko und ist von Innen wirklich sehr beeindruckend. Vor der Kirche gab es einen kleinen Markt, auf dem wir erstmal unser Dinner zu uns genommen haben. Es gab Tlayudas, das ist ein typisch oaxakisches Gericht und im Prinzip ein riesiger Quesadilla gefüllt mit Zwiebeln, Bohnen, Käse, Salat und Fleisch. Pappsatt sind wir zur Calle 5 de Mayo gelaufen, wo sich langsam die Menschen angesammelt haben. Auf der Frontseite der Kirche gab es eine tolle Lasershow und auf den Straßen zahlreiche verkleidete Menschen, Musik … fiesta, fiesta, fiesta. Nachdem wir genug gesehen hatten, haben wir uns in der Bar Desestress niedergelassen und uns später im Club Txalaparta erst unten die Liveband angehört und anschließen oben auf der Dachterrasse eine Runde das Tanzbein geschwungen. Eigentlich wollten wir noch nach San Agustín Etla (18km nordwestlich) fahren, da dort immer am 1.11 eine große Fiesta ist, dafür hat die Zeit dann allerdings nicht mehr gereicht.

Mittwoch, 02.11.2016

Nach dem Frühstück und dem Auschecken sind wir mit dem Taxi (4€ für 6 Personen) nach El Tule gefahren. In diesem kleinen Dorf ca. 10km von Oaxaca entfernt steht der wohl größte BaumDia de los Muertos…was ist das? der Welt. Die mindestens 1500 Jahre alte Montezumazypresse trohnt im Hof einer süßen Dorfkirche, hat einen Durchmesser von 11 Metern und eine Höhe von 42 Metern. In der Umgebung gibt es viele kleine Restaurants und leckeres Eis. Um 14.00 Uhr ging es mit dem ADO zurück nach Puebla (15€), wo wir ca. 5 Stunden später angekommen sind.

Fazit

  • Nach Puerto Escondido sollte mal auf jeden Fall, wenn man in México ist! Am besten für mehrere Tage, damit man die ganze Hippie Atmosphäre perfekt auf sich wirken lassen kann. Die Busfahrt dorthin von Puebla ist allerdings sehr lang und kurvig. Wenn man früh genug sucht, findet man von Mexiko City günstige Flüge für 30-50€.
  • Sollte man vorhaben den Día de los Muertos in Oaxaca zu verbringen, sollte man sich früh genug um die Bustickets für die An- und Abreise sowie um eine Unterkunft kümmern. Wir haben viele Backpacker getroffen, die noch bis zum 3.11 bleiben mussten, da alle Busse ausgebucht waren.

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