Reisebericht Lanzarote – Zwischen Sandstränden und Vulkanlandschaft

Reisebericht Lanzarote – Zwischen Sandstränden und Vulkanlandschaft

Ein Reisebericht unserer Leserin Rania

Lanzarote hat viel zu bieten: Strände in weiß und schwarz, Palmen, Vulkane, Lavalandschaften, Kakteen, türkisblaues Wasser und das ganze Jahr über angenehme Temperaturen! Ich war schon oft auf Lanzarote und jedes mal aufs Neue bin ich begeistert von der Insel und ihrer außergewöhnlichen Natur.

Die kanarische Insel Lanzarote liegt westlich von Nordafrika, gehört jedoch zu Spanien. Die Insel ist geprägt von César Manrique, ein einheimischer Architekt und Künstler, der dafür sorgte, dass die traditionelle Bauweise auf Lanzarote erhalten blieb und keine Hochhäuser gebaut werden durften. Dank ihm findet man auf Lanzarote fast ausschließlich weiße Gebäude, die nur sehr selten mehr als zwei Stockwerke haben – „fast“ da sich in Arrecife tatsächlich auch ein Hochhaus untergemischt hat, da es gebaut wurde, bevor diese Vorschrift offiziell durchgesetzt wurde.

Anreise

Nach Lanzarote fliegt man am besten mit dem Flugzeug. Es gibt von nahe zu allen größeren deutschen Flughäfen Direktflüge. Ich bin schon von Paderborn, Hannover und Düsseldorf geflogen. Der Zielflughafen liegt in Arrecife und ist, vor allem wenn man von einem großen Flughafen wie Düsseldorf kommt, wirklich überschaubar. Tatsächlich wurde der besagte Flughafen sogar von einem deutschen Ingenieur geplant, wie mir mal erzählt wurde.

Wenn man früh genug bucht (also mindestens ein halbes Jahr im Voraus), sind die Flüge nach Lanzarote recht günstig, vor allem dann, wenn man nicht zu deutschen Ferienzeiten fliegt. Zum Beispiel bin ich Anfang April schon für 80€ pro Person hin und zurück gekommen. Ende Juni im darauf folgenden Jahr waren es dann „schon“ 160€ pro Person. Der Flug dauert meistens so um die vier Stunden, natürlich davon abhängig, von wo aus in Deutschland man startet.

Der Anflug auf Lanzarote ist für mich jedes mal spannend, denn da der Flughafen in Arrecife direkt am Meer liegt, denkt man beim Landeanflug fast, man würde im Wasser landen oder einem Spaziergänger am Strand gegen den Kopf fliegen, kurz bevor man dann doch ohne verletzte Strandbesucher auf Land aufsetzt.

Unterkunft

Unsere Unterkunft war bisher jedes mal in Playa Blanca, ganz im Süden der Insel. Wir waren immer in einer Ferienwohnung, um ein bisschen Geld zu sparen, obwohl die meisten wohl eher zu einem der schönen Hotels tendieren würden, für das komplette Urlaubsfeeling. In Playa Blanca sind die meisten Hotels in „Walking-Distance“ zum Strand, wenn sie nicht sogar direkt an der schönen Strandpromenade liegen. Was die Anzahl der Sterne angeht, ist für jeden etwas dabei, auch Club-Hotels gibt es mit tollem Abendprogramm oder solche, mit eigener Kinderbetreuung.

Transportmittel auf Lanzarote

Wer nicht gerade einen Pauschalurlaub mit einigen Aktivitäten gebucht hat, wird vermutlich vor der Frage stehen: Wie bewege ich mich auf der Insel fort? Und dass das auf jeden Fall notwendig ist, steht außer Frage, denn um nur in seinem Hotel zu bleiben, hat die Insel definitiv zu viel zu bieten!

Wenn wir nicht gerade von Bekannten abgeholt wurden, haben wir uns ein Taxi vom Flughafen in Arrecife zu unserer Unterkunft in Playa Blanca genommen. Die Preise sind definitiv vertretbar und man kann ohne Stress ganz bequem in den Urlaub starten.

Eine andere Möglichkeit (neben dem eigenen Shuttle Bus des Hotels) wäre zum Beispiel ein Mietwagen, den man vorher im Internet vorbestellen kann und dann direkt vom Flughafen aus fahren kann. Mietwagen Unternehmen gibt es auf Lanzarote einige und nicht von allen habe ich unbedingt Gutes gehört. Ich selbst habe jedoch nur gute Erfahrungen bei der Firma „Cabrera Medina“ gemacht. Die Preise sind überraschend günstig, die Auswahl an Mietfahrzeugen ist groß und sie haben in jedem größeren Ort ein Büro, wo man sich auch spontan ein Auto mieten kann. Empfehlenswert ist es jedoch, das ein paar Tage im Voraus zu planen, also zum Beispiel Dienstag in eines der Büros zu gehen, um ein Auto für Mittwoch oder Donnerstag zu mieten.

Neben Taxis und Mietwagen kommt man auch mit Linienbussen recht weit, wobei man sich hier natürlich im Vorfeld über Haltestellen und Abfahrtspläne informieren sollte, da nicht unbedingt jeder Busfahrer so gut Englisch kann, um einem die Route zu erklären.

Top Sehenswürdigkeiten

Welches die Top Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote sind, ist schwer zu entscheiden, da es auf der doch recht kleinen Insel so viel Atemberaubendes zu sehen gibt. Je nach Interessen, hat jeder vermutlich eine andere Auffassung von den „Top“ Sehenswürdigkeiten. Die meisten sind zwar (leider) schon recht bekannt und deshalb in der Hochsaison im Sommer zum Teil etwas überrannt von Touristen, aber ich muss sagen, dass es sich nichts desto trotz lohnt, möglichst viele der Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Mirador del Rio

Mirador del Rio liegt ganz im Norden der Insel. Es ist ein in Lavastein gebautes Gebäude. Geht man hinein, trifft man auf ein kleines Bistro mit einer beeindruckenden Panorama Fenster Front mit Blick auf das Meer und die nördlich von Lanzarote liegende Nachbarinsel La Graciosa. Neben dem Bistro, gibt es einen Souvenir Shop und mehrere Aussichtsplattformen. Sieht man von dort aus nach unten, kann einem schon kurz etwas mulmig werden, denn von Mirador del Rio geht es sehr steil hinunter. Besonders bei klarem Wetter lohnt sich der Besuch, da man erst dann die schöne Aussicht richtig genießen kann.

Cueva de los Verdes

Nichtsahnend fährt man auf den Parkplatz der Cueva de los Verdes im Nord Osten der Insel, man zahlt Eintritt, geht eine Treppe hinunter, wartet bis genug Leute für eine Gruppe zusammengekommen sind und dann steigt man die recht schmale und nicht sonderlich hohe Treppe hinab in eine große Höhle unter der Erde, die stimmungsvoll beleuchtet wird und von Lavaströmen geformt wurde, die auf Meerwasser getroffen sind. Der Guide erklärt einiges über die faszinierende Entstehung der Höhle, wie viel man davon versteht, hängt von den eigenen Spanisch Kenntnissen ab, da man oft nicht den Unterschied bemerkt, zwischen den Spanischen Erklärungen und denen, die eigentlich auf Englisch sein sollten. Auch wen man nicht alles versteht, lohnt es sich, das Gefühl, das einem die Höhle gibt, zu erleben. Es herrscht ein ganz eigenes Klima in der Höhle und die Temperatur ist immer die selbe. Es gibt so tief unter der Erde sogar eine Art Konzertsaal, der eine außergewöhnliche Akustik bieten muss, was ich leider noch nicht selbst erfahren durfte. An einer Stelle der Führung durch die verwinkelte Höhle, macht der Guide einen Trick, auf den ich tatsächlich bei beiden meiner Besuche der Höhle reingefallen bin, aber den darf ich natürlich nicht vorher verraten. 😉

 

 

Jameos del Agua

Gleich neben der „Cueva de los Verdes“ liegt Jameos del Agua. Auch hier geht man nach dem Bezahlen des Eintrittspreises eine Treppe hinunter, mit dem Unterschied, dass man hier schon langsam sieht, was einen erwartet. Es gibt überall tropische Pflanzen, unten sieht man Bistro Tische und Stühle und wenn man ganz nach unten gegangen ist, sieht man dann auch das eigentliche Phänomen: In einer Art Höhle aus Lava ist ein kleiner See mit azure blauem Wasser und ganz kleinen weißen Krebsen drin. Das ist eine ganz besondere Krebsart, die man – wenn ich mich recht erinnere – nur dort in dem kleinen Lavasee finden kann. Das Wasser kommt einem fast schon so vor, als hätte man einen Farbeimer hinein geworfen, da es so farbintensiv ist. Man kann auf einem kleinen Weg am See vorbei gehen und kommt auf der anderen Seite der Höhle wieder hinaus.  Dann geht man wieder einige Stufen hinauf und kommt schließlich zu einem „Pool“. Türkis Blaues Wasser, auf weißem Untergrund in Mitten einer Lavalandschaft: so etwas sieht man wirklich nicht alle Tage. Geht man um den „Pool“, erbaut von César Manrique, weitere Stufen hinauf, kommt man zu mehreren Räumen, die in das Lavagestein hinein gebaut wurden. Hier gibt es einige Informationen über Vulkane und deren Ausbrüche, ebenso wie Spiegel, in denen man sich immer und immer wieder spiegelt, gefolgt von weiteren Erklärungen zu Naturphänomenen und, wie kann es auch anders sein, einem Souvenir-Shop.

Parque Nacional Timanfaya

Der Nationalparkt Timanfaya ist wohl DER Touristen Hotspot. Da muss man schon mal 10 Minuten in einer Autoschlange warten, bis man überhaupt erst auf den Parkplatz fahren darf, welcher ganz nebenbei nichts für frische Fahranfänger ist, da man meistens an einer starken Steigung einparken muss 😉

In dem Nationalpark dreht sich alles um Vulkane und deren Hitze. Man kann zum Beispiel beobachten, wie Stroh in ein Loch geworfen wird und sofort durch die starke Hitze, die von dem darunter liegenden Vulkan ausgeht, Flammen fängt. Oder man guckt sich an, wie ein Mitarbeiter Wasser in ein Rohr, das auch mit der Vulkanhitze gespeist wird, kippt und das Wasser kurze Zeit später in einer hohen Fontane wieder heraus schießt.

Jetzt wird’s wirklich exklusiv: Man kann sich zusätzlich eine Art Ofen angucken – aber natürlich kein normaler Ofen: In einem kleines Häuschen aus Lavasteinen hängt ein großes Gitter über einem Loch, auf den ersten Blick erinnert dieses Loch an einen Brunnen. Geht man näher heran, spürt man die Wärme, die aus dem Loch kommt, stellt man sich ganz nah an das Loch, wird aus der Wärme Hitze und mit einem Blick nach unten sieht man einen kleinen Haufen mit altem Fett. Wo kommt das denn her? Die Hitze wird nämlich als Ofen benutzt. Nebenan ist ein Restaurant, das Hühnchen auf dem Gitter grillt. In dem Restaurant kann man dann ein von Vulkan Hitze gegrilltes Hühnchen essen. Preislich ist das schon eher etwas gehobener, aber glaubt mir, wenn ich euch versichere, dass es das wert ist. Ich habe nie wieder so ein leckeres Hühnchen gegessen!

Kamelreiten

Fährt man vom Nationalpark Richtung Süden, kommt man an einer Stelle vorbei, wo man Kamele reiten kann. Man setzt sich zu zweit auf ein Kamel: Einer links und einer rechts des Kamels. Ein Mitarbeiter führt dann eine kleine Karawane von Kamelen durch die Lavalandschaft. Es ist wackeliger als man denken mag, also nichts für Leute, denen schnell schlecht wird. Ob man das Kamelreiten moralisch vertreten kann, soll natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Jardin de Cactus

Der Kaktusgarten liegt im Nord-Osten der Insel und ist nicht nur ein Highlight für Kaktus-Liebhaber. Nachdem man Eintritt bezahlt hat, kommt man über eine Treppe direkt in den Kaktusgarten, der in einer kleinen Bodenvertiefung liegt. Man  kann hier die außergewöhnlichsten Arten sehen: Solche die ganz stakt verzweigt sind und hoch hinaus wachsen, fast wie ein Baum, solche die kugelrund am Boden wachsen oder auch bunt blühende Arten. Durch die Reihen zu schlendern und sich die besonderen Pflanzen anzusehen ist sowohl spannend als auch entspannend. Mich haben besonders die großen Sukkulenten fasziniert, die ich sonst nur aus meinem kleinen Blumentopf auf meiner Fensterbank kenne.

 

 

Fundación César Manrique

Die Fundación César Manrique befindet sich dort, wo der Künstler und Architekt früher gewohnt hat. Das „Gebäude“ ist eine architektonische Meisterleistung, also auch für die Leute interessant, die sich eventuell nicht unbedingt für die Lebensgeschichte Manriques interessieren, um die es hier thematisch geht. Die Anführungszeichen bei Gebäude deshalb, weil der Künstler nicht in einem Haus gewohnt hat, woran man vermutlich gleich denkt, also keins mit 4 Wänden, einem Dach und eventuell noch mit einem Erker. Er hat sich seine „vier Wände“ – typisch für seinen Baustil – in die Lavablasen eines großen Lavafelds bei Taihche (in der Mitte der Insel) gebaut. Durch die ehemaligen Wohnräume zu gehen, ist absolut beeindruckend, hier würde womöglich jeder gerne seine Freunde zum Abendessen einladen.

Surferstrand Famara

Auch für die Surfer unter uns hat Lanzarote etwas zu bieten. Während in Playa Blanca die Wellen oft verhältnismäßig flach sind, gibt es in Famara im Westen der Insel hohe wilde Surferwellen. Ganz egal, ob man selbst schon Profi ist, einen Surfkurs machen möchte oder einfach den ganzen Tag am Strand liegen und den anderen beim Surfen zugucken möchte, Famara ist einen Besuch wert!

Salinas de Janubio

Hier wird  Salz aus dem Meer gewonnen, das man dann in vielen Supermärkten auf der Insel kaufen kann. Man kann sogar Führungen durch die Salzfelder machen und sich erklären lassen, wie genau das funktioniert. Mir hat es bisher immer gereicht, kurz auf den Parkplatz zu fahren und die Salzfelder von der höher gelegenen Straße aus zu beobachten. Faszinierend zu sehen, in welchen unterschiedlichen Trocknungsstufen sich die Felder befinden. Salz von Lanzarote ist übrigens ein tolles Mitbringsel, über das sich sicher jeder freut!

Los Hervideros

Die Los Hervideros liegen im Südwesten der Insel, auf dem Weg von El Golfo zu den Salinas de Janubio. Bei den Los Hervideros kann man ein weiteres Naturphänomen beobachten. Man steht auf den verschiedenen Aussichtsplattformen, schaut die hohen Klippen hinunter auf das Meer, dass sich über die Zeit einen Weg durch die Lava frisst. Das Meer hat hier große Höhlen und Bögen in den Stein gefressen und tut es tagtäglich weiter. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, was das Meer für eine Kraft hat, das wird einem erst richtig bewusst, wenn man es selbst mal gesehen hat.

El Lago Verde in El Golfo

In El Golfo kann man nicht nur durch den kleinen Ort bummeln, sondern sich auch die El Lago Verde an gucken. Das ist ein sonderbar grün gefärbter See, direkt am Strand, umgeben von außergewöhnlichen Gesteinsformationen. Vor einigen Jahren konnte man noch von der Aussichtsplattform direkt an den See gehen und ihn sich aus der Nähe angucken. Scheinbar gab es damit in der Vergangenheit Probleme, denn als ich letztes Jahr noch einmal dort war, war der Bereich unterhalb der Aussichtsplattform, also der direkt am See, gesperrt.

 

 

Buggy fahren

Das ist etwas für die Abenteurer unter uns, die gerne Dreck in all ihren Körperöffnungen haben, auch in denen, von denen sie noch nichts wussten… also nichts für mich! Trotzdem bin ich mal als Beifahrerin mitgefahren, man will ja auch kein Spaßverderber sein. Wir haben die Tour ganz einfach an einem Aktivitäten Stand auf der Promenade in Playa Blanca gebucht. Wir wurden dann von einem Transporter bzw. „Shuttle Bus“ aus Playa Banca abgeholt und sind zu den Buggys gefahren. Dort angekommen haben wir uns noch kurz ein Schaltuch gekauft – was uns später mehr nutzen würde, als wir es geglaubt hätten. Wir waren Bestandteil einer Gruppe von ungefähr 10 Buggys, jeweils mit zwei Personen besetzt. Es gab eine flüchtige Einweisung, wie man das Fahrzeug zu bedienen hat, aber eigentlich lautet das Motto learning by doing. Und dann ging’s los! Wir haben erst mal „langsam“ angefangen: maximales Tempo auf befestigter Straße. Als wir von der befestigten Straße auf Sand und Stein Straßen gewechselt haben, hatte ich nicht mehr ganz so viel Spaß: Man wurde komplett zu gestaubt, also wirklich überall! Nach der Tour waren meine blonden Haare ebenso wie meine schwarzen Klamotten komplett braun. Meine Begleitung hatte super viel Spaß dabei und ist total darin aufgegangen, während ich einfach nur froh war, als es wieder vorbei war. Das ist wirklich nichts für schwache Nerven oder für Menschen, die nicht gerne Staub essen.

Tipp

Abgesehen von diesen „Top Sehenswürdigkeiten“ auf der schönen Insel kann ich es wirklich jedem ans Herz legen, sich wenigstens für einen Tag einen Mietwagen zu nehmen und einfach mal die Straßen entlang zu fahren – ganz besonders die, die eben nicht so viel befahren sind – denn man kann so viel Beeindruckendes entdecken, wenn man neugierig ist und mal von der normalen Touristenroute abkommt.

Zum Beispiel haben wir so auch eine kleine Farm bei Tequise gefunden, mit wunderschönen Pflanzen, ganz vielen Hühnern und Küken, mit einem Kamel, einer alten Windmühle, Kaktus Feldern, einem alten Gutshaus und alten Tierställen. Hier fühlte man sich wirklich in der Zeit zurück versetzt. Es war eine herrlich entspannende Idylle.

Playa Blanca

Nun noch kurz ein paar Worte zu dem Ort, in dem jedes mal unsere Unterkunft war: Playa Blanca. Der Ort liegt an der südlichsten Spitze der Insel und hat unglaublich viel zu bieten. Zum einen kann man für einen entspannten Shopping Bummel in die Innenstadt gehen, wo es diverse Geschäfte gibt: Ob Souvenir, Parfum, Sonnenbrillen, Schuhe, (Marken) Kleidung, Schminke, Luftmatratzen… hier wird jeder finden, was er sucht.

Es gibt sowohl drei künstlich aufgeschüttete Strände im städtischen Bereich, als auch mehrere natürliche Strände etwas außerhalb des Ort im Naturschutzgebiet: Die Playas de Papagayo. Für die letzteren muss man bis ungefähr 18 Uhr Eintritt bezahlen, wenn man mit dem Auto zu den Stränden fährt, danach kann man kostenlos hinein fahren. Es gibt mehrere Strände, die in einzelnen kleinen Buchen liegen, je nach Strand kann es entweder recht voll mit Menschen sein, oder man ist fast für sich allein. Egal wofür man sich entscheidet: Man kommt sich vor wie im Paradies. Auch die städtischen Strände laden zum Baden ein, vor allem für kleine Kinder. Es gibt meistens eine Badeaufsicht, man kann am Playa Dorada zum Beispiel Treetboote oder Jetskis mieten, für die Faulenzer-Tage darf es dann auch gerne einfach nur eine Strandliege mit Sonnenschirm sein. Den Tag kann man dann in der Tapas Bar direkt am Strand mit einem leckeren Cocktail ausklingen lassen.

Im Ort gibt es unzählige Restaurants mit verschiedenen internationalen Küchen, sowie Bars und Kneipen, hier wird bestimmt jeder fündig.

Für die, die sich gerne bewegen und ein bisschen wandern: Man kann auf den nicht mehr aktiven Vulkan „Montania Roja“ wandern. Der Weg ist nicht all zu anstrengend und man hat eine tolle Aussicht über den ganzen Ort, der rund um den Berg liegt. Oder man sieht sich die vielen Namen an, die von Pärchen aus Steinen in den Vulkankrater gelegt wurden.

Für Sonnenutergang-Fans wie mich, kann ich den Leuchtturm „Faro“ sehr empfehlen. Dieser liegt am Rand der Stadt. Hier kann man sich auf einen Stein in die Lavafelder setzten und ganz romantisch und friedlich der Sonne dabei zusehen, wie sie langsam im Meer verschwindet und den Himmel in den schönsten Farben färbt.

 

Einkaufsmöglichkeiten

Auf der Insel gibt es diverse Supermärkte, zum Beispiel von der Kette HiperDino, SPAR, aber auch einen Lidl kann man hier finden, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen, sofern diese benötigt werden.

Auch die Shopping-Fans finden hier alles, was ihr Herz begehrt. Es gibt in jedem größeren Ort eine Innenstadt mit allerlei Geschäften, auch bekannte Ketten haben hier oft eine Niederlassung. Wem das noch nicht reicht, kann den Tag in einem der Einkaufszentren verbringen, wie zum Beispiel „Biosfera Plaza“ in Puerto del Carmen im Süd-Osten der Insel, oder das „Centro Comercial Deiland“ in Playa Honda.

 

  0 Kommentare

Artikel bewerten:

(3 Bewertungen, Durchschnitt: 4,33 von 5)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.