Reisebericht Kapstadt – Bilderbuchmomente zwischen Reisen und Verweilen

Reisebericht Kapstadt – Bilderbuchmomente zwischen Reisen und Verweilen

Ein Reisebericht von unserer Leserin Sena

Manchmal frage ich mich was mit uns geschieht wenn wir alte Fotos anschauen.

Jeder kennt diesen Moment, wir schwelgen stundenlang in nostalgischen Erinnerungen und fragen uns wann die Gefühle, die wir in dem Moment erlebt haben, am richtigen Ort zur richtigen Zeit wiederkehren. Wir verspüren eine gewisse Leere, die uns verfolgt wie ein Kloß im Hals oder Zucken im Magen -unwissend was in uns eigentlich fehlt. Gleichzeitig brennen wir darauf Euphorie zu verspüren, die uns zum Reisen lockt und im Alltag unerreichbar scheint. Ist es der Wunsch nach einem ruhigen Ort zur langersehnten Entspannung?  Oder die Sehnsucht nach einem abenteuerlichen Leben abseits der festgefahrenen Karriere?

 

 

Eines ist uns klar, wir verspüren den Drang etwas ändern zu wollen. Für mich war es schon immer ganz deutlich, sich nicht bis zum Studium mit irgendwelchen Saisonjobs auf Trapp zu halten. Was ich studieren wollte war mir auch noch nicht bewusst. Meine  Wochenenden verbrachte ich mit denselben Freunden in denselben Bars bis es mir eines Tages  unerträglich schien. Ich wusste, dass stundenlanger Netflixkonsum und Instagramscrollen sich eigentlich passiv auf mein Wohlbefinden auswirkte. Absurder war für mich jedoch der Gedanke, niemal s wirklich Teil der Weltbummler zu sein, die gerne von ihren abenteurlichen Geschichten erzählten.

Somit war auch meine Linse getrübt von dem frisch beendeten Abiturienten. Dem “young traveller“, der sich nichts mehr wünschte als eine erzählenswerte Erfahrung. Nach stundenlanger Internetrecherche -von den gefährlichsten Nationalparks, abgelegensten Stränden, populärsten Hipstervierteln, veganen Cafés und kulturfreundlichen Solo-Backpackern, war ich bereit. Ich fasste meinen Mut zusammen, um meine außergewöhnliche Reise in Südafrika zu starten. Wieso ich jedem empfehlen kann, solch ein Selbstexperiment alleine zu wagen, erfährst du im Anschluss. Vorab möchte ich dir aber meine persönlichen Ratschläge im Indikativ berichten, denn ich bin der Meinung, dass das Internet von Sehenswürdigkeiten in Kapstadts überquillt ist und dir sicherlich nicht zum zehnten Mal weiterhelfen wird.

 

1. Finde deine beste Reisezeit.

Für mich war es am 02. September 2019 endlich so weit, nach 18 Stunden Flug bin ich mit einem kurzen Zwischenstopp in Dubai an meiner langersehnten Destination angekommen: Kapstadt, dem Ort an dem sich Atlantik und Indischer Ozean umarmen. Ich hatte mich schon vorher informiert und kann auch nur weitergeben, dass sich die Kapregion am besten zwischen der Reisezeit vom Oktober bis Mitte März eignet, auch was das wechselnde Klima betrifft.

Da die sogenannte “festive Season“ im Dezember startet, solltest du dich nicht vor dem Beginn der Hochsaison scheuen. Allmählich schleichen sich nämlich Touristen in die Stadt, besonders zwischen Heiligabend und Neujahr. Diese Übergangszeit ist besonders dynamisch, da es relativ viele Festivals gibt – von Jazz, Soul und Techno bis hin zu Psytrance.

Allerdings solltest du bei gewissen Ausflügen und Unterkünften schon im Vornherein darauf achten, so früh wie möglich zu buchen. Es kann ab Ende November relativ eng werden! Ich würde allerdings eher einen späteren Reisestart als bei mir anraten, frühestens ab Mitte Oktober, da es im September noch relativ kalt und windig ist (vergleichbar mit typische deutschem Herbstwetter).

 

2. Finde heraus was für ein Typ du bist und setze die richtige Intention.

Du hast dich als Reisedestination für Kapstadt entschieden, weist jedoch nicht genau wohin die Reise gehen soll? Was du unternehmen kannst und was dich befriedigen könnte? Genauso ging es mir auch… Ich wusste nicht genau was ich will und habe innerhalb von vier Monaten einfach willkürlich alles ausprobiert was mir in den Weg kam. Einiges hat mir gefallen und manches hätte ich auch tatsächlich vermeiden können.

Um nicht ewig hin und her zu segeln, möchte ich dir mein komplettes Kontrastprogramm vorstellen -vom hedonistischen JetSetter-Lifestyle am Camps Bay, einer mutigen Abenteuersafari bis hin zum Solo-Backpacking an der Garden-Route. Ich bin mir sicher du findest dich in einem dieser Typen!

 

Der Trendbegeisterte.

Ich bin mir sicher du hast genug vom Camps Bay, Clifton, Cape Of Good Hope, Muizenberg, Tablemountain, Waterfront, Bo-Kaap, Sea Point Swimmingpools, Lion’s Head, Devil’s Peak und dem Boulders Beach gehört. Bist genervt von den Sehenswürdigkeiten aber trotzdem auf der Suche nach außergewöhnlichen Aktivitäten?

Wenn du alleine unterwegs bist und keine lust hast auf lange Autofahrten, dann solltest du definitv Vesper mieten und am Chapman’s Peak Drive entlang fahren. Auf derselben Küste habe ich an zwei Stränden gehalten, die von Touristen eher selten berührt werden: Nordhooek Beach und Llandudno Beach. Statt dem klassischen Winetasting kann ich dir einen Helikopterflug über Paarl raten.

 

 

Ich bin mit zwei Freunden für 60 Minuten geflogen und habe ca. 500 Rand gezahlt. Eine unfassbare Aussicht, die man nichtmal vom Table Mountain bekommt. Wenn du auf der Suche nach Souvenirs und Geschenken bist, meide bitte die Waterfront. Stadttdessen kann man an der Longstreet und im Greenmarket Square super Handeln. Vorsicht geboten, denn man kann auch perfekt über den Tisch gezogen werden!

Nach 18:00 Uhr kann ich auch als älteres Ehepaar strengstens davon abraten alleine im CBD rumzulaufen, da es genügend bettelnde Leute auf der Straße gibt (vor allem die mit den Umhängen meiden), die sich ungewollt oft an Touristen nähern. Tagsüber scheint es zwar sehr harmlos im CBD, aber eigentlich ist diese Straße eines der gefährlichsten Ecken in ganz Kapstadt.

 

Der Foodblogger.

Schaust du vergnügungssüchtig nach gesunden Hipster-Restaurants aus? Dann kann ich dir eine Reihe von veganen und vegetarischen Lokalen anbieten: Nourish’d Cafe & Juicery, Scheckter’s Raw, Nü Health & Food, Plant, Jarryd’s Espresso Bar, Bootlegger Coffe Company. Mir gefällt es an solchen Cafés einmal hineingeschnuppert zu haben, jedoch finde ich es besser sich in einem Markt verführen zu lassen, wo man auch mit den Händlern zu Gesicht kommt.

Falls du gerne zwischendurch Fotos für Instagram und Facebook schießt, kann ich dir einen Blick zum  Oranjezicht City Farm Market nahelegen. Zwischen dem Houtbay Market, was nur die europäische Küche repräsentiert, gibt es im Farmers Market viel gesündere und diverserer Angebote. In Wahrheit gibt es jegliche Foodlokale die in Kapstadt einen gewissen Ruf erlangt haben, jedoch qualitativ überhaupt nicht zutreffen was man erwartet.

Mama Africa in der Longstreet ist eines dieser Restaurants. Lecker aber überhaupt nicht hygenisch, genauso wie das Eastern Food Bazar. Wenn du unterwegs bist im CBD und schnell was gesundes auf die Hand brauchst, kann ich dir Didi’s Mexican Burritos empfehlen. Das Tiger’s Milk ist eine große berühmte Kette, die ich nicht unterstützen würde, leider beliebt bei vielen Jugendlichen. Wer lieber Kleinunternehmen untersützt, sollte auf alle Fälle bei Madam Taitou (Ecke Bo-Kaap) vorbeigeschaut haben.

 

 

Ein kleiner Dschungel! Man wird sogar dazu gebeten seine Hände zu waschen, bevor das Essen serviert wird. Nicht nur hervorragender ethiopischer Kaffe, sondern auch kompetente Bedienung, die ich in Kapstadt selten zu Sicht bekommen habe. Gleich neben dem Restaurant findet sich auch die heißgeliebte Gin Bar. Es hat nicht ohne Grund sehr gute Bewertungen: tolle Specials, angenehme Atmosphäre und interessante Menükarte.

 

Der Traditionelle.

Du interessierst dich eher weniger für die teuren Seafoodrestaurants und Einkaufszentren? Bist kulturoffen, traditionsbewusst und gehst stattdessen lieber in Museen? Dann kann ich dir das Spazieren im historische District Six Viertel herzenst empfehlen (außerhalb der CPUT allerdings meiden!).

 

 

Während der Zeit zwischen Dezember und Februar findet man dort relativ viele Touristen und Hobbyfotografen herumlaufen sehen. Das Gebiet liegt sehr nahe am Stadtzentrum und ist vor allem von Künstlern und freigelassenen Sklaven bewohnt. Wer sich für die Apartheidsgeschichte interessiert, sollte nicht nur das District Six Museum, sondern auch das Zeitz Museum of Contemporary Art besuchen.

 

 

Meiner Meinung nach eines der besten Kunstmuseen überhaupt, die auch einen Schwerpunkt auf junge Künstler setzt. Im Vergleich dazu würde ich deshalb dem Besuch in der Slave Lodge und im Bo-Kaap Museum definitiv abraten, da sehr wenige Werke ausgestellt werden und die Museen renovierbedürftig sind. Außerdem gibt es jeden ersten Donnerstag im Monat kostenlose Austellungen und Galerien die bis Mitternacht geöffnet haben.

Man kann feiern gehen, afrikanische Kulinarität genießen und an unendlichen vielen Workshops teilnehmen. Ich habe an dem “First Thursdays“ Konzept zwei Mal teilgenommen und war erstaunt was für eine chaotische aber auch farbenfrohe Atmosphäre dort herrscht. Geografisch gesehen kann man sich Kapstadt wie eine kleine Waage vorstellen. Wer genug vom  JetSet-Lifestyle im Westen hat, richtet sich nach dem Osten. Ein Spaziergang in Woodstock sollte man definitiv in Betracht ziehen, wenn man ein Kunstliebhaber ist. Woodstock ist bekannt für seinen urbanen Flair, gleichzeitig aber auch besonders stark von der Gentrifizierung geprägt.

Natürlich spricht nichts dagegen warum man sein Geld für Erlebnisse und teurem Essen im Oldbiscuit Mill ausgeben sollte, jedoch merkt man hier sehr stark wie zwei Realitäten aufeinander prallen. Ich habe mir hier zwei Tattoos gestochen vom Tattoartist AJWestside, ein unglaublich lieber Kerl! Das Studio ist sehr sauber, liegt allerdings etwas abseits im Industriegebiet, definitiv nicht alleine hinlaufen! Wenn dir das Camps Bay zu teuer scheint, richte dich nach dem Dunkley Square nähe des Labia Art Cinemas.

 

 

Der Sparsame.

Du bist zufrieden mit dem was du hast, hälst dich gern alternativ auf und möchtest trotzdem viel erleben? Dann solltest du für ein Backpackerleben an der Garden-Route mindestens vier Tage einplanen. Ich habe mit einer Gruppe von Alleinreisenden am Flughafen ein Auto gemietet und mir zu Beginn einen Plan zusammengelegt. Die Gardenroute ist eines der traumhaftesten Roadtrips die ich je gemacht habe.

 

 

Im Tsitsikamma Nationalpark sind wir Kanu gefahren und haben am selben Tag noch an der Bloukrans Bridge einen Bungee Jump gemacht, da die zwei Orte relativ nah aneinander liegen kann man beides perfekt an einem Tag erledigen.

 

 

Nähe Plettenberg Bay gibt es ein kleines Monkey Sanctuary, was ich für Tierliebhaber dringend ans Herz legen kann. Ich habe für eine 45 minütige Führung zirka 100-150 Rand gezahlt (umgerechnet sind das 5-6 Euro). Die Führer sind sehr kommunikativ, freundlich und man kann mindestens sieben verschiedene Affenarten von wirklich sehr Nahem betrachten.

 

 

Ich war fasziniert wie furchtlos manche Tiere waren. Aus ethischen Gründen würde ich das unfassbar beliebte Sharkdiving vermeiden und stattdessen lieber in ein Affen/Elefantenschutzgebiet fahren. Wer sich für solch einen Roadtrip entscheidet, sollte aufjeden Fall das Robberg Nature Reserve auf einer Wanderung erkundigen.

 

 

Der Hike ist meiner Ansicht nach sehr anstrengend gewesen, weil wir uns für die dritte und längste Route entschieden hatten. Insgesamt sind wir vier Stunden gelaufen, jedoch gibt es auch kleinere Routen! Wenn du neben schönen Aussichtspunkten in der Natur auch das Zelten liebst, musst du am Gordon’s Bay einmal gezeltet haben.

 

 

Dieser Ort ist für mich persönlich eines der schönsten Momente gewesen, da ich noch nie in meinem leben solch einen klaren Sternenhimmel gesehen hatte. Wenn du nach dem Wochenende wieder zurück nach Kapstadt kehrst und trotzdem günstig unterwegs sein willst, kann ich dir außerdem die Secondhand Shops im Stadtteil Observatory empfehlen.

Hier findest du alles, was du an der Waterfront nicht findest!!! Urbane kleine Cafés, Antiquitäten und lauter schriller Kostüme. Falls du einen Ausflug gegen Nachmittag planst, solltest du abends gegen 21:00 Uhr zum Trenchtown gehen, was sich am Ende der Straße des Observatory befindet. Du wirst merken was für eine gelassene Menschenmenge sich dort sammelt um sich an dem Special von bodenloser Pizza und Getränken für nur 100R zu bedienen. Es ist und bleibt eines meiner Lieblingsbars in der ganzen Stadt.

 

Der Festivalgänger.

Du hast auf der Recherche zum Feiern vom Modular, Reset und Shimmy Beach Club gehört? Dann liegst du falsch, denn diese Klubs sind gefüllt mit Touristen. Wenn du lust hast Menschen kennenzulernen, dann kann ich dir nur sagen dass es sich lohnt auf die folgenden Festivals zu gehen.

Es ist um einiges preiswerter als in Europa und dazu noch mitten im Weingebiet! Von der Musikrichtung her findest du bei meiner Auflistung alles zwischen Techno, Minimal, Goa und Psytrance: EDEN Experience,  FutureFrequency, Vortex, Earthdance, Origin Festival, Troubles,  Smalltownbeats, Rocking the Daisies, Africa Burn, Into The Wild, Love & light,Organik, Kinky Summer.

Ich war auf all diesen Festival und habe dadurch unendlich viele Erinnerungen sammeln können. Das Future Frequency Festival hat mir am meisten gefallen, da es mitten zwischen Containern stattfand.

 

 

Headroom und Geometric Flux sind eines der bekanntesten DJ’s und kommen beide aus Südafrika. Für die Surfbegeisterten gibt es auch was passendes: das Wavescape Surf & Ocean Festival.  Außerdem findet das Cape Town International Jazzfestival jährlich immer vom 27.-28. März statt. Da dies außerhalb meiner Reisezeit lag, konnte ich leider nicht daran teilnehmen, habe jedoch von vielen Locals tolle Eindrücke erhalten.

 

Der Entspanner.

Der Wenn du aber gerne ein bisschen Auszeit brauchst um einmal durchzuatmen, dabei auf dein Handy verzichtest und dich nach einem Spaziergang sehnst, solltest du im Kirstenbosch Botanical Garden vorbeigeschaut haben.

 

 

Im Sommer finden hier extrem viele Openairkinos statt und man findet auf einer Wanderung sogar einen kleinen Wasserfall. Ich habe mich in diesen Ort verliebt, da es ein perfekter Ausgleich zum hektischen Leben in Kapstadt ist.

Wer sich in der Innenstadt aufhalten sollte, dem kann ich empfehlen am Companys Garden vorbeizuschlendern. Dort findet man kleine Teestuben, Straßenmusiker und viele Picknickflächen. Zur weiteren Entspannung bietet sich die Seapoint Promenade an. Der perfekte Ort zum Joggen. Wenn du gemütlich den Sonnenuntergang beobachten willst, solltest du mit dem Uber zum Signall Hill fahren. Dort gibt es ein kleines Dach, was so ziemlich nur unter den einheimischen bekannt ist, ganz unten links auf dem Berg.

Am besten kauft man sich noch einen günstigen südafrikanischen Wein von Checkers, Spar oder Pick’n’Pay (lasst euch nicht von den Preisen bei Woolworths verarschen) und Biltong (Trockenfleisch) – der perfekte romantische Abend zu Zweit, mit Freunden oder auch alleine! Vorsicht geboten nach 19:00 Uhr, denn es gibt viele Männer, die davon ausgehen sie seien Uberfahrer, die lausend auf dem Berg warten. Deshalb lieber eine halbe Stunde vorher einen Uberfahrer rufen und sich nicht auf die Angebote Fremder einlassen.

 

Fazit

Es schließen sich unendliche Erkentnisse an, wieso Kapstadt eines der lebendigsten Metropolen ist, an dem Glamour und Glanzlosigkeit nah aneinander zusammentreffen. Man kann entspannen und dabei noch reichlich Geld ausgeben. Und deshalb denke ich, dass das Reisen an solchen Orten für Schwarz-Weiß Denker genau dann aufhört, wo sie bunt zu werden beginnt.

Bunt im Sinne von Herzlichkeit und Offenheit gegenüber der eigenen Apartheidsgeschichte. Wo Großzügigkeit herrscht, herrscht auch Geiz, sage ich immer. Um diese Energie zu spüren, sollte man neben dem Camps Bay auch vorziehen an glanzlosen Stadtteile wie Woodstock, Zonnebloem und dem Observatory vorbeizuschlendern (nicht alleine!).

Wer sich gern alternativ aufhält, merkt sofort dass Unterdrückung, Rassentrennung und Gewalt immer noch tief verwurzelt sind. Wer sich traut alleine zu Reisen, der wird es nicht nur wissen, sondern auch verstehen. Ich empfehle jedem, der verspürt etwas ändern zu wollen, sich Zeit für eine kleine Reise nach Kapstadt zu nehmen. Denn wer gedanklich nie aus der Wirklichkeit flieht, kann sie auch nicht verändern.

Ganz egal ob Tage, Wochen oder Monate in der Fremde. Phsysische Distanz hilft sich einen klaren Überblick über die innere und äußere Welt zu verschaffen. Statt den Geist in der Fernekstase zu zerstreuen, dem Tagträumen, dem Netflixen oder im Ansehen alter Bilderbücher, sammeln wir keine Energie um etwas konkretes im Leben zu erreichen. Dem einen mag es im Stillstand vielleicht ohne Auseinandersetzung mit der Welt gut gehen, aber eines ist auch klar: die Weisheit des Reisens wird man nicht erlangen ohne einst die eigene Realität verlassen zu haben. Man bleibt lebendig und ist dankbar.

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