Reisebericht New York – Teil 1 – Survival Basics im Big Apple

New York – für mich nicht nur eine Stadt, sondern auch ein Lebensgefühl. Es ist die Stadt, die niemals schläft, eine Stadt mit atemberaubender Skyline, eine unglaublich lebendige vielseitige Stadt, eine Stadt in der immer alles ganz schnell gehen muss und die aber gleichzeitig ganz ruhige Plätze bietet.

Man trifft wundervoll hilfsbereite Menschen, Menschen jeglicher Herkunft und jeglicher Sprache. Und jeder, wirklich jeder hat einen Vorfahren oder zumindest einen Bekannten, der aus Deutschland stammt oder schon mal zum Oktoberfest in München war. Ihr seid also gut aufgehoben.

Aber first things first.

Wie bewegt man sich in dieser Stadt eigentlich vorwärts?

Angekommen bin ich mittlerweile schon an jedem Flughafen von New York. Und egal ob ihr am JFK, in Newark oder in LaGuardia ankommt, man ist nie direkt in der City – denn dort herrscht seit dem 11. September ein Flugverbot. Bei einem Fensterplatz auf dem Weg zum JFK kann man aber einen tollen Blick auf die City erhaschen.

Na, wer erkennt den Central Park?

Na, wer erkennt den Central Park?

Ihr könnt jetzt natürlich die Chance nutzen und erstmal in ein Yellow Cab springen und euch für schlappe 70$ die Strecke in die Stadt bringen lassen, aber es geht auch günstiger. Es fahren ungefähr alle 15 Minuten von jedem Flughafen Busse mitten ins Zentrum von Manhattan. Das kostet euch je nachdem wo ihr landet, dann nur noch 15$ bis 17$ Dollar die Strecke. Großer Pluspunkt – ihr fahrt erstmal durch die äußeren Bezirke von New York – hier habt ihr die Möglichkeit mal ein paar typisch amerikanische Häuser zu sehen. Und je nach Strecke gibt es schon den ersten Blick auf die Skyline.

New York USA Taxi Cab

Diese Busse könnt ihr vor Ort oder im Voraus bei NYC Airporters  buchen. Sein Geld kann man in New York meiner Meinung nach nämlich wirklich besser investieren. Und eine Chance zum Yellow Cab fahren gibt es später noch oft genug.

Und dann seid ihr irgendwann da – mitten in Manhattan und um euch ragen die Skyscraper aus dem Boden. Ruft euch alles in Erinnerung was ihr aus Filmen, Serien und Songs kennt und nehmt das ganze mal Zehn, und addiert noch eine ordentliche Geräuschkulisse und viel Dreck dazu, und ihr seid nahe dran an diesem Hochgefühl.

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Wenn ihr euch jetzt innerhalb New Yorks (und damit meine ich hauptsächlich Manhattan) bewegen wollt, unterschätzt nicht die Größe dieser „kleinen“ Halbinsel. Am günstigsten und erlebnisreichsten fahrt ihr eigentlich mit dem Bus oder der U-Bahn (unbedingt mal machen – es ist wie im Film!). Ab 4 bis 5 Tagen lohnt sich für euch schon das 7-Tage-Unlimited Ride, dass ihr bei verschiedenen Metrostationen direkt lösen könnt und mit dem ihr nach Lust und Laune fahren könnt (für 30$!).

Nicht zu empfehlen sind dagegen die klassischen Touristen Doppeldeckerbusse – New York ist einfach unglaublich – und unglaublich vollgestopft mit Autos und Taxis. Mit diesen Bussen kommt ihr auch nicht schneller voran als zu Fuß. An den Sehenswürdigkeiten kommt ihr ohnehin vorbei, nur habt ihr all die Wunder dazwischen mit dem Bus einfach verpasst.

Übrigens nur, und ich meine wirklich nur, Touristen achten auf die roten Ampeln. Wenn ihr euch also nicht als Tourist outen wollt, heftet euch an den jungen Bänker, der ganz schnell zu einem Meeting muss. Der hat die Ampelwechselzeiten im Blut, denn auch wenn alle New Yorker bei Rot unversehrt über die Ampel kommen, Autos halten hier nicht an für Fußgänger.

Jetzt seid ihr endlich da, aber wo wollt ihr überhaupt schlafen?

Also es gibt da ja ganz verschiedene Vorlieben. Ich, zum Beispiel, bin super sparsam bei sowas und gebe lieber anderweitig mein Geld aus. Außerdem will ich ich immer sehen wie man in so einer Stadt als Normalo lebt. Deswegen habe ich mich bisher immer für Privatwohnungen bei airbnb entschieden. Mittlerweile gibt es auch wirklich viele Privatwohnungen jeder Preisklasse und jeden Komforts. Eure Gastgeber helfen auch immer gerne mit Insidertipps für die Stadt. Ich würde euch empfehlen passend zu euren Wünschen euch mal selbst bei airbnb durchzuklicken.

Es gibt aber auch unzählige Hotels jeder Kategorie, Hostels, Bed&Breakfasts usw. in denen ihr übernachten könnt. Aber ganz ehrlich – wer in New York ist und im Hotel bleibt, weil es da so schön ist, der ist ein bisschen selbst schuld. Ihr könnt euch auf jeden Fall mal bei Trivago umschauen, wenn ihr auf der Suche nach einem Hotel seid.

Es empfiehlt sich in Manhattan irgendwo zu bleiben. Die anderen vier Stadtteile sind natürlich günstiger, aber eben auch immer weiter weg und teilweise auch sehr abenteuerlich.

Wir haben im Winter beispielsweise in Queens gewohnt und mussten immer erstmal mit dem Bus zur Metro und dann nach Manhattan. Zum einen hat man viel Zeit verloren, zum anderen war es immer wieder etwas unvorhersehbar. Denn wir sind eben nicht in Deutschland – Busfahrpläne gibt es zwar, aber eure Busfahrer ignorieren die einfach mal gekonnt. Busse kommen und gehen im Prinzip wann sie wollen. Wo genau die Busse hinfahren, weiß eigentlich auch selten jemand – vor allem nicht der Busfahrer. Oftmals trefft ihr aber genau hier, die hilfsbereitesten Menschen, die euch erinnern auszusteigen oder euch dann noch den Weg zu eurer Straße zeigen. Hier braucht man aber eben schon relativ gute Englisch-Kenntnisse und den Mut einfach mal wildfremde Menschen anzuquatschen und zu hoffen, dass sie einem helfen.

So ganz da hinten in der Ferne könnt ihr Manhattan schon erkennen

So ganz da hinten in der Ferne könnt ihr Manhattan schon erkennen

Wie versorge ich mich während meiner Zeit in NYC?

Wenn ihr euch selbst versorgen wollt und auch mal etwas kochen wollt, müsst ihr unter Umständen etwas kreativ werden. Supermärkte sind nämlich gerade in Manhattan im Prinzip  nicht vorhanden.

Es gibt aber auch wirklich an jeder Ecke Möglichkeiten sich kulinarisch verwöhnen zu lassen und nicht alle Fast Food Ketten bieten zu überirdischen Preisen ungesundes Essen an. Außerdem seid ihr ja auch im Urlaub, da kann man sich mal ein bisschen was gönnen und lokale Speisen ausprobieren.

So – jetzt seid ihr mobil, habt ein Dach über dem Kopf und erstmal eine Grundversorgung. Es kann also damit losgehen diese großartige Stadt zu erkunden!

Im zweiten Teil nehme ich euch mit auf meine Reise durch die Stadt, die niemals schläft. Mit dabei ein paar Tipps und Tricks wie ihr günstiger über die Runden kommt und was man auf jeden Fall nicht verpasst haben darf.

–> zum 2. Teil meines New York Reiseberichts

New York Impressionen

  Ein Kommentar

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  1. Kathi sagt:

    Hallo Julia,
    coole Stadt, die ich sehn will – Deine Tipps sind so locker und normalo geschrieben; ich fühl mich von Dir an die Hand genommen und spaziere durch NYC. Gute Orientierungshilfe für Neulinge. Wann gibt’s den 2. Teil?
    LG Kathi

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