Bestens vorbereitet für einen Städte-Trip

Bestens vorbereitet für einen Städte-Trip

Egal, wo es hingeht, auf einen Urlaubstrip muss man sich immer vorbereiten. Gerade bei einem Städte-Trip ins Ausland sollte hier eine sorgfältige Vorbereitung mittels Reise-Checkliste stattfinden, denn du musst einiges zu beachten. Nicht nur, dass die Kommunikation ohne ausreichende Sprachvorbereitung zum Problem werden kann. Auch die Orientierung und Fortbewegung innerhalb der Stadt ist oftmals recht kniffelig, wenn man nicht weiß wohin. Damit du künftig für deinen Städte-Trip bestens vorbereitet bist, hier ein paar nützliche Tipps und Infos.

Welche Gesundheitsvorsorge beim Städte-Trip?

Schutzimpfungen
Ob du dich vor deinem Städte-Trip impfen lassen musst, hängt vom jeweiligen Reiseziel ab. Welche Impfung du für welches Reiseland brauchst, kann von vielen Faktoren abhängig sein, etwa bestehenden Epidemien, Bakterienpopulationen vor Ort oder allgemeinen Hygienebestimmungen. In tropischen Ländern Afrikas, Asiens oder Südamerikas ist der Impfaufwand für gewöhnlich etwas größer. Das liegt zum einen an den schlechteren Hygienebedingungen von Entwicklungs- und Schwellenländern, die eine Reihe Infektionskrankheiten begünstigen können. Andererseits tummeln sich in den Tropen auf zahlreiche Krankheitsüberträger wie Moskitos oder die Tigermücke. Gegen sie kann man sich auch bei besten Hygienemaßnahmen nicht immer schützen, weshalb eine Schutzimpfung sehr wichtig ist.

Tipp: Nimm dir am besten ein kleines Fläschchen Reise-Desinfektionsmittel oder Desinfektionstücher mit. So kannst du dir in der Stadt immer gut die Hände reinigen, auch wenn mal kein fließendes Wasser oder saubere Sanitäranlagen vorhanden sind.

Gesundheits-Equip für den Reiserucksack
Kreislaufzusammenbrüche, Dehydration, Verletzungen, Blasen an den Füßen – neben Infektionen können der Gesundheit beim Städte-Trip noch zahlreiche andere Dinge zu schaffen machen. Zu den richtigen Gesundheitsvorkehrungen für eine Städtereise gehört darum auch das richtige Equip. Kleine Erste-Hilfe-Sets mit Pflastern und Verbandszeug für den Reiserucksack gibt es in vielen Apotheken und auch online zu kaufen.

Daneben solltest du auch passende Kleidung einpacken. Das stundenlange Herumlaufen in einer Großstadt ist nicht weniger laufintensiv als Wandern in den Bergen. Gutes Schuhwerk ist deshalb Pflicht, um Blasen und Fußschmerzen zu vermeiden. Reist du in ein sehr heißes Land, ist außerdem auf lockere und luftige Kleidung, eine Kopfbedeckung gegen Sonnenstich sowie eine vor UV-Strahlen schützende Sonnenbrille zu achten. Damit du dir keinen Sonnenbrand holst, solltest du außerdem immer eine Sonnencreme oder ein Sonnenspray mit dem richtigen Lichtschutzfaktor im Gepäck haben. Gegen Dehydration ist eine große Flasche Wasser im Rucksack die beste Prävention.

 

Tipps für den Aufenthalt

 

 

Sprachkenntnisse
Englisch ist ja bekanntlich die Weltsprache schlechthin. Auch bietet fast jeder Stadtführer bzw. jede Stadtrundfahrt eine englische Sprachauswahl für Programmhefte oder Guides an. Allerdings versteht nicht jede Stadtbevölkerung die englische Sprache ähnlich problemlos. Dafür musst du gar nicht weit reisen.

Beispielsweise kann die Kommunikation auf Englisch schon in nordeuropäischen Städten zum großen Problem werden. In Schweden beispielsweise (beziehungsweise Skandinavien im Allgemeinen) ist man ziemlich sprachstolz und bereits im Flugzeug kann es dir passieren, dass die Stewardessen nur Norwegisch, Schwedisch oder Finnisch mit dir sprechen. Die Sprachschwierigkeiten setzen sich bei Händlern, Kontrolleuren und Servicepersonal in den Städten weiter fort, zumindest außerhalb der Hotelanlagen.

Ähnlich sieht es in Frankreich aus. Hier wird es sogar als unhöflich empfunden, wenn Touristen ganz unbedarft „Do you speak English?“ fragen. Entweder ignoriert man dich anschließend komplett oder es wird sehr ruppig in Französisch auf Fragen nach städtischen Sehenswürdigkeiten oder Laufrichtungen geantwortet. Die Franzosen erwarten nämlich entschieden, dass sich Urlaubsgäste zumindest soweit mit der einheimischen Kultur befassen, dass sie sich sprachlich anpassen können. Wenn sich da ein paar grammatikalische Fehler einschleichen, macht das nichts. Der Wille zählt.
Zu den wichtigsten Vorbereitungsmaßnahmen auf einer Städtereise gehört es deshalb, sich zumindest die wichtigsten Wörter für den Urlaubswortschatz anzueignen. Das ist nicht nur höflich, sondern erleichtert dir auch das Lesen von Stadtschildern, Displayanzeigen (z.B. am Ticketschalter) und Speisekarten.

 

 

Taxi und Busfahrten
Der Anstand fährt auch in öffentlichen Verkehrsmitteln mit. In britischen Städten wie London ist es zum Beispiel unhöflich, sich direkt neben den Taxifahrer zu setzen. Du nimmst also am besten auf der Rückbank Platz. Auch das Geben von Trinkgeld für den Taxifahrer ist nicht in jeder Stadt üblich. In ausländischen Stadtbussen wird außerdem oftmals kein Wechselgeld gegeben. Wenn du keine Kreditkarte parat hast, musst du darum das Geld für dein Busticket auf die Münze genau parat haben. Erkundige dich während deiner Vorbereitung auf den Städte-Trip daher nach den örtlichen Gegebenheiten.

Dresscode
Noch weiter auseinander gehen die Gewohnheiten unterschiedlicher Städte in Sachen Dresscode. Bist du zum Beispiel als Frau in arabischen Städten wie Dubai unterwegs, wird von dir erwartet, dass du dich nicht zu aufreizend kleidest. Tops mit Spaghettiträgern, Hotpants oder kurze Röcke sind hier wirklich Tabu und du kannst eventuell sogar Probleme mit den Sittenwächtern bekommen. Ein Kopftuch wird in manchen streng muslimischen Regionen ebenfalls erwartet.

Entgegen weitläufiger Meinung gelten solche Dresscodes aber nicht nur für Frauen. Auch von Männern wird in vielen Städten eher konservativer Länder erwartet, dass sie sich sittlich kleiden. In Tanktop, dem guten alten Feinrippunterhemd oder gar oberkörperfrei durch die Stadt zu laufen, geht hier gar nicht. Wer sich unsicher ist, setzt darum auf traditionelle nationale Kleidung und vermeidet so klassische Dresscode Fettnäpfchen.

Intimitäten
Zuneigungsbekundungen unter Paaren sollten in streng gläubigen Stadtregionen ebenfalls auf ein Minimum beschränkt werden. Das gilt vor allem für gleichgeschlechtliche Paare, denn in konservativen Urlaubsstädten ist man den Anblick schwuler oder lesbischer Paare nicht gewöhnt. Teilweise stellt man dort gleichgeschlechtliche Intimitäten sogar unter Strafe. Denkt also bitte an eure Sicherheit und zieht ausnahmsweise Diskretion der öffentlichen Konfrontation vor.

 

 

Digitale Guides
Kaum einer verlässt das Haus heutzutage ohne sein Smartphone und auch beim Reisen ist das Handy ein nützlicher Begleiter geworden. Wer auf seinem Trip flexibel bleiben möchte, kann von unterwegs Unterkünfte als auch Flüge buchen. Wer Grüße in die Heimat senden will, muss dafür nicht zwingend in den nächsten Souvenirladen, sondern kann via App Postkarten gestalten und versenden. Und auch für die Kommunikation mit den Einheimischen kann ein digitaler Übersetzer einem unterwegs das Leben vereinfachen. Ein weiteres nützliches Hilfsmittel sind Städte-Apps fürs Mobilgerät. Wer eine Sightseeingtour der etwas anderen Art plant und nicht auf die typischen Touristenführungen zurückgreifen möchte, kann mit seinem Mobilgerät die Tour individuell gestalten und daraus beispielsweise eine Abenteuertour in Form einer Schnitzeljagd machen.

Lebensmittel-Check
Exotische Früchte, leckere Nationalgerichte und -getränke. Natürlich willst du bei deinem Städte-Trip auch geschmacklich auf deine Kosten kommen. Restaurants und Bars gibt es in Städten ja auch genug. Sei aber vorsichtig und sieh dir vorab immer genau die hygienischen Aspekte eines gastronomischen Betriebs an. Nicht wenige Städtereisende holen sich in zwielichtigen Restaurants mit schlechten Hygienestandards in der Küche eine Lebensmittelvergiftung. Das gilt insbesondere für exotische Lebensmittel wie Tropenfische, unbekannte Fleischsorten und Speisen, die wegen Zutaten wie Milchprodukten oder rohem Gemüse und Obst leicht verderblich sind.

Aus diesem Grund solltest du auch die Ware auf Basaren und Food Märkten immer genau beäugen. Wie lange liegen die Lebensmittel schon am Stand? Wie alt sind sie? Wurden sie frisch zubereitet? Stelle diese Fragen direkt an den Koch oder Händler und kaufe nichts, was dir nicht ganz einwandfrei erscheint.

Wie sieht es mit der Sicherheit innerhalb der Stadt aus?

 

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, deinen Aufenthalt in einer fremden Stadt sicherer zu gestalten. Allen voran solltest du natürlich auf eine gute Orientierung setzen, damit du weißt, wo sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten befinden. Dank Lageplänen und Stadtkarten verirrst du dich außerdem nicht und kommst sicher wieder im Hotel an. Auch ist es sinnvoll zu wissen, wo sich im Notfall du für den Notfall die städtischen Sicherheitsbehörden und Krankenhäuser befinden, falls mal etwas passiert.

Reisewarnungen
Mit Blick auf die allgemeine Reisesicherheit, ist es ein guter Tipp, regelmäßig das aktuelle Geschehen im Reiseland zu verfolgen. Viele Länder sind nicht von Haus aus so sicher wie Deutschland. Es gibt politische Unruhen, ein hohes Maß an Kleinkriminalität oder Umweltfaktoren wie Waldbrände, Vulkanausbrüche und hohe Smogbelastung innerhalb der Stadt. Auch hierfür kannst du dir mitunter verschiedene Apps herunterladen, die dir Warnmeldungen senden, wenn etwas nicht stimmt. Ergänzend stellt das Auswärtige Amt verlässliche Reisewarnungen zu Risikogebieten rund um den Globus bereit.

Wertsachen
Ein weiterer wichtiger Faktor in Sachen Reisesicherheit sind deine Wertsachen. Zur Vorbeugung gegen Diebstahl nimmst du am besten nie zu viel Bargeld mit und zahlst stattdessen lieber mit Karte, die du stets nah am Körper (z.B. in einer Brusttasche) verwahrst. Andere Wertsachen liegen am sichersten im Hotelsafe. In einem Mietwagen dürfen sie auf keinen Fall bleiben. Schon gar nicht, wenn du das Auto längere Zeit unbeobachtet an einer Straßenecke stehen lässt.

Bildquelle
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