Reisebericht Paris – eine Stadt mit unzähligen Gesichtern

Reisebericht Paris – eine Stadt mit unzähligen Gesichtern

Die Hauptstadt Frankreichs ist ein sehr berühmtes Reiseziel. Von der Bezeichnung „die Stadt der Liebe“ oder von dem Eiffelturm hat wohl jeder schonmal gehört. Zu Recht, wie ich finde, denn Paris ist seit Jahren meine Lieblingsstadt und ich komme immer wieder gerne her. Die Stadt hat einfach einen besonderen Zauber. Und das Beste – von Deutschland aus ist sie recht schnell zu erreichen! Darum möchte ich euch in meinem Reisebericht etwas genauer erzählen, weshalb sich eine Reise in die französische Hauptstadt lohnt.

Ein Reisebericht unserer Leserin Denara

Anreise nach Paris:

Ich bin bisher jedes Mal mit dem Zug nach Paris angereist. Einmal aus Amsterdam, was ich auch sehr empfehlen kann, denn so habe ich zwei Städtetrips in einem verbunden. Die anderen Male bin von Köln aus gestartet. Das ist eine super preiswerte, komfortable, schnelle und umweltschonende Variante! Auf der Seite des TGV (Schnellzug in Frankreich) kann man die Zugtickets erwerben und wenn man früh genug bucht, kann man sehr günstig reisen.

In Paris selbst kommt man mit der Metro super von A nach B. Es gibt verschiedene Tarife und auch Angebote für Touristen, macht euch dort am besten vor Ort schlau. Generell kann ich euch jedoch sehr ans Herz legen, viele Pariser Orte abzulaufen und wirklich nur große Distanzen mit der Metro zu bewältigen, denn in Paris ist vieles gut fußläufig zu erreichen und so entdeckt man ganz viele besondere Ecken, an denen man sonst vermutlich nicht vorbeigekommen wäre!

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Unterkunft:

Ich habe bislang im Generator Hostel und im Le Village Montmartre übernachtet. Was den Komfort und die Ausstattung betrifft, kann ich euch das Generator ans Herz legen. Es liegt im 10. Arrondissement und somit recht zentral. Wir waren 2017 dort und haben in einem Zweibettzimmer übernachtet, das Zimmer war mit allem, was man brauch ausgestattet. Man hatte ausreichend Platz und die Gemeinschaftsräume sind groß und gemütlich. Es gibt außerdem eine Dachterrasse, die zum Verweilen einlädt! Ich würde es in die Kategorie „Luxus-Hostel“ einordnen.

Als ich vergangenes Jahr in Paris war, haben wir dann im Le Village Montmartre übernachtet. Wir waren diesmal mit etwas weniger Budget unterwegs, weshalb wir uns für diese Unterkunft entschieden haben. Es ist ein sehr einfaches Hostel, aber man hat trotzdem alles, was man braucht! Es gibt eine Küche zur Mitbenutzung, das Personal ist sehr hilfsbereit und zuvorkommend und auch dieses Hostel hat eine kleine, süße Dachterrasse, mit einer wirklich tollen Aussicht. Seht selbst!

Das Le Village befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Sacré-Coeur,
so dass man von der Dachterrasse aus diesen Ausblick hat.

 

Meine liebsten Orte in Paris, die in keinem Reisebericht fehlen dürfen:

Mein liebstes Viertel ist ganz klar das Künstlerviertel Montmartre! Man läuft durch süße, kleine Gassen mit unzähligen tollen Cafés und Bäckereien, aus denen es nach frisch gebackenen Croissants duftet.

 

Dieses Restaurant in Montmartre kennt vielleicht der ein oder andere aus der bekannten Netflix-Serie „Emily in Paris“. Es sieht wirklich toll aus!

 

Außerdem befindet sich die berühmte Basilika Sacré-Coeur, auf einem 130 Meter hohen Berg, mitten in Montmartre. Nicht nur das Gebäude von innen und außen ist sehenswert, vor allem aber die Aussicht über Paris ist es wert, diese Sehenswürdigkeit zu besuchen. Und das Beste – der Eintritt in die Sacré-Coeur ist gratis!

 

die Basilika Sacré-Coeur, darf natürlich in keinem Reisebericht über Paris fehlen.

 

Ein weiterer Platz, den ihr euch nicht entgehen lassen dürft, ist der Place du Tertre. Hier spielt sich ein buntes Leben ab und Kunstbegeisterte sind hier genau richtig! Man kann sich Ausstellungen und Galerien anschauen, Kunst auf der Straße erwerben oder sich selbst malen bzw. zeichnen lassen.

 

Künstler und ihre Straßengemälde inmitten des Platzes. Definitiv ein besonderes Souvenir!

 

Um noch kurz beim Thema Kunst zu bleiben, ist eine Herzensempfehlung von mir ein Besuch des Centre Pompidou. Allein das Gebäude von außen sieht aus wie ein Kunstwerk und es beinhaltet tolle Werke aus aller Welt sowie ständig wechselnde, sehenswerte Ausstellungen. In der Gegend rund um das Centre Pompidou gibt es außerdem gute, preiswerte Restaurants.

Vom Centre Pompidou sind viele, interessante Sehenswürdigkeiten fußläufig zu erreichen. Man ist beispielsweise in etwa 15 Minuten beim Musée du Louvre, in welchem die berühmte „Mona Lisa“ ausgestellt ist. Wenn man ins Musée du Louvre möchte, würde ich empfehlen, ein paar Stunden dafür einzuplanen. Es ist wirklich riesig und man sollte sich die Zeit dafür nehmen.  Ihr merkt vielleicht, in Paris dreht sich wirklich viel um Kunst, aber man muss nicht zwingend ein Kunstliebhaber sein, um die Stadt zu genießen. Versprochen!

 

 

Direkt neben dem Louvre befindet sich der Jardin des Tuileries, eine große Parkanlage, die zum Verweilen einlädt. Durchquert man diese und läuft eine Weile gerade aus, befindet man sich auf der Champs-Élysées und damit auf direktem Wege zum Arc de Triomphe (Triumphbogen). Der Triumphbogen ist wohl mit Abstand meine liebste Sehenswürdigkeit, denn schaut man sich ihn nicht nur von unten an, sondern läuft die Treppen im Inneren hoch, hat man die meiner Meinung nach beste Sicht auf Paris! Denn die Aussicht, die man von hier hat, beinhaltet einen Blick auf den Eiffelturm, welchen man vom Eiffelturm aus natürlich nicht hat. Also große Empfehlung meinerseits: Abends oder in der Dämmerung auf den Triumphbogen und die Aussicht genießen.

 

 

 

 

Nichtsdestotrotz komme ich nun zum wohl bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, dem Tour Eiffel (Eiffelturm). Er beeindruckt mich immer wieder aufs Neue, wenn ich die Stadt besuche. Meiner Meinung nach sollte man mindestens einmal oben auf der obersten Plattform des Eiffelturms gewesen sein. Es ist immer gut besucht, aber das Warten lohnt sich. Auch hier empfehle ich besonders abends herzukommen, denn wenn es dunkel wird, fängt der Eiffelturm stündlich für ein paar Minuten bis ca. Mitternacht an zu glitzern. Dies ist ein ganz besonderer Anblick, den man mit eigenen Augen gesehen haben muss!

Die Gegend rund um den Eiffelturm bietet sich auch für einen Spaziergang an, hier gibt es viele schöne Cafés – aber Achtung, natürlich aufgrund der Lage auch etwas teurer.

 

Das Wahrzeichen der Stadt von Weitem

 

Aktivitäten:

Bei meinem letzten Besuch in Paris haben wir abends eine Bootstour über die Seine gemacht und konnten neben einem tollen Sonnenuntergang später den Eiffelturm vom Wasser aus glitzern sehen.

 

Der Ausblick vom Boot auf die Seine bei Sonnenuntergang

 

Gegenüber vom Eiffelturm, auf der anderen Seite der Seine, liegt der Place du Trocadéro. Hier befindet sich etwas Grünfläche (Parc du Trocadéro), auf der man toll sitzen und picknicken kann, während man einen grandiosen Blick auf den Eiffelturm hat. Drumherum gibt es einige Crêpes Stände so, dass typisch französische Snacks dabei auch nicht fehlen. Wer einen etwas größeren Park bevorzugt, kann sich ebenfalls in den Champ de Mars direkt hinter den Eiffelturm setzen. Mein persönlicher Favorit ist aber der Parc du Trocadéro!

Ich liebe es generell, zwischendurch etwas runterzukommen und bei schönem Wetter sich ein schönes Plätzchen zu suchen, um die Stadt auf sich wirken zu lassen. Denn so ein Städtetrip mit den  ganzen Eindrücken können ganz schön kräftezehrend sein. An unserem letzten Tag haben wir uns morgens ein paar Sachen aus dem Supermarkt geholt (ein Baguette durfte natürlich nicht fehlen) und haben uns am Square du Vert Galant hingesetzt. Dieser Platz liegt auf einer kleinen Insel nahe der Kathedrale Notre-Dame. Man konnte von hier aus die vorbeifahrenden Boote beobachten und das gute Wetter genießen.

 

Französisch angehauchtes Frühstück an der Seine. Eine tolle und günstige Aktivität für zwischendurch!

 

Wer genügend Zeit hat kann einen kleinen Ausflug zum Viertel La Défense machen, das Hochhaus-Viertel von Paris. Hier hat man einen wirklichen Kontrast zum klassischen, romantischen Paris. Es ist sehr modern, futuristisch und definitiv beeindruckend. Wechselnde Märkte, Festivals, Open Air Kunst und ein XXL-Shoppingcenter erwarten euch hier!

 

Moderne Bürogebäude soweit das Auge reicht, definitiv eine Abwechslung zu den historischen Altbauten im Zentrum von Paris.

 

Ausgehen:

Paris ist bei Nacht ebenso lebendig wie bei Tag! Ganz in der Nähe des Place de la Bastille gibt es einige Bars und Clubs, welche meist gut besucht sind. Im Quartier Latin, 5. Arrondissement gibt es viele internationale, preiswerte Bars. Generell gilt dieses Viertel als das Studentenviertel in Paris, hier halten sich viele junge Leute aus aller Welt auf.

Kleiner Tipp: Ausgehen bzw. das Leben in Paris ist generell recht teuer, viele Bars haben aber zwischen 17 und 19 Uhr Happy Hour!

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Fazit:

Ich war mittlerweile schon vier Mal in Paris und würde jederzeit wiederkommen. Die Stadt ist wahnsinnig groß und hat unglaublich viel zu bieten. So viel, dass ich hier noch einige Zeilen mehr verfassen könnte. Ich habe euch hier in diesem Reisebericht über Paris jetzt erstmal meine Highlights dargestellt und von den Sachen erzählt, die für mich sehr besonders waren. Einige Momente waren dabei, wo ich das Gefühl hatte, richtig in den Charme der Stadt einzutauchen. Das waren meistens die Situationen, in denen ich nicht das 20. Museum besucht habe, sondern mich bspw. mit einem Frühstück an die Seine gesetzt habe und die Stadt und ihre Menschen einfach auf mich wirken lassen habe. Aber egal wonach man sucht, ich bin mir sicher, man findet es in Paris.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Reisebericht einen kleinen Einblick in die Vielfalt Paris geben und ihr werdet genauso begeistert sein wie ich, wenn ihr Paris besucht!

 

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