Reisen abseits des Massentourismus – 5 Ideen für jeden Geschmack

Reisen abseits des Massentourismus – 5 Ideen für jeden Geschmack

Überfüllte Strände, gequetscht in Städten und zu viel Lärm und Hektik im Urlaub – wer braucht das schon? In Gegenden, in denen der Tourismus nicht Überhand nimmt, steht Urlaub noch für Urlaub. Mit diesem Artikel wollen wir Reisende inspirieren und wünschen mehr Entspannung bei der Befriedigung des Fernwehs.

Schweden begeistert mit wunderschöner Natur und bietet Outdoor-Fans tolle Abenteuer.
Bildquelle: @ Fabian / Unsplash.com

1. Wandern in Schweden

Abseits der bunten Großstädte des Landes, das für seine Möbel weltbekannt ist, kann es auch schön einsam oder zweisam werden. In Schweden gilt das Jedermannsrecht, d.h., dass gezeltet werden kann, wo gezeltet werden möchte. Für PKW und Wohnmobile gilt das Recht nicht, dafür aber für Wanderrucksäcke und Zelte.

So hoch im Norden kann nachts der klare Sternenhimmel betrachtet werden und sogar Polarlichter sind keine Seltenheit. Besonders romantisch kann eine solche Wanderung für Paare sein, die tagsüber eine der unzähligen Wanderrouten durch die Nationalparks Schwedens bezwingen, um abends gemütlich der Natur zu lauschen und einen Blick auf die magischen Lichter vom Nordpol zu erhaschen.

Natürlich darf dabei nicht die nötige Ausstattung fehlen. Besonders wichtig ist dabei ein passendes 2-Personen-Zelt. Unter https://www.vergleich.org/2-personen-zelt/ lässt sich ein Überblick mögliche Angebote gewinnen.

Darüber hinaus sind noch wichtig:

  • Schlafsack → unbedingt auf die Witterungsbedingungen achten
  • Isomatte → auf die Dicke achten
  • Campingkocher und dazugehöriger Brennstoff
  • Campinggeschirr für das romantische Frühstück am nächsten Morgen
  • gut sitzende Wanderschuhe
  • regenfeste Kleidung
  • geräumiger Wanderrucksack
  • Insektenschutz, Erste-Hilfe-Set & die Reiseapotheke
  • Kamera, um die Schönheit Schwedens einzufangen
  • Ladekabel nicht vergessen

2. Durchatmen auf den Kanalinseln

Hört man sich um, hat man schnell das Gefühl, dass niemand von ihnen gehört hat: den Kanalinseln. Vierzehn kleine Inseln befinden sich im Ärmelkanal zwischen Großbritannien und Frankreich. Sieben von ihnen sind komplett unbewohnt, auf zwei Inseln wohnt jeweils eine Familie. Die restlichen fünf Inseln können besucht und genossen werden: Jersey, Guernsey, Alderney, Sark und Herm. Sie alle ähneln sich mit traumhaften Klippen, weißen Sandstränden und weitem Grün. Außerdem finden sich an jeder Ecke Ruinen alter Stützpunkte und Burgen. Das macht die Kanalinseln zu einem abwechslungsreichen Urlaubsort, denn neben frischer Luft direkt im Ärmelkanal bieten sie Kultur, Entspannung und Meer.

Selbst die Anreise beginnt spannend. Um die als Geheimtipp geltenden Inseln zu besuchen, fährt man je nach Destination mindestens eine Stunde mit der Fähre. Hierzu wird erst in den Norden Frankreichs gereist, um dann in einem der Häfen abzulegen.

3. Zu Fuß in der Sahara

Sahara? Klingt erst einmal zu weit, zu heiß und zu unrealistisch. Doch der westliche Teil der weltgrößten Wüste ist gar nicht allzu weit entfernt. Günstig kommt man mit Koffer oder Wanderrucksack per Bus in den Süden Spaniens. Hier ist es meist recht überfüllt, insbesondere im zauberhaften Andalusien. Weiter geht es mit der Fähre in den Norden Marokkos, meistens nach Tanger. Etliche Shuttle-Services verteilen etliche Reisende nach Meknes und Marrakesch. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung nach Agadir und dort wird es auch schon touristisch leerer. An der atemberaubenden Westküste Nordafrikas treffen der Ozean und die Weite der Wüste aufeinander. Kleinere Orte lassen sich auf seiner Weiterreise finden, auch einige Campingplätze. Steile Hänge, Klippen und Strände, die in die Sahara übergehen, bieten einen spektakulären Anblick und das Gefühl, dem Fernweh entspringt.

Ob eine geführte Wanderung durch die Sahara, Kamelreiten oder eine Tour zu Fuß bis nach Mauretanien – die westliche Sahara lädt förmlich zum Ausflug ein. Wichtig ist, an einiges zu denken, um keinen Klimaschock zu erleiden:

  • Wasser: Trotz des Ozeans nebenan sollte immer genügend Trinkwasser eingepackt werden.
  • Kleidung: Die Sahara ist heiß, das sollte klar sein. Dennoch bitte nicht in Hotpants und Tanktop losmarschieren. Es gibt spezielle Kleidung, die lang und leicht ist. Die Haut sollte bedeckt sein, um keine Folgeschäden wie Hautkrebs zu riskieren und aus leichtem Stoff wie Leinen sein, damit sich die Hitze nicht staut.
  • Etappen: Kurze, machbare Etappen sind unverzichtbar, allein um das Wasser aufzufüllen. In der Hitze zu wandern ist ein anderer Schnack als eine Alpenüberquerung in einem gewohnten Klima. Daher bitte kürzere Etappen einplanen, um rechtzeitig zur nächsten Unterkunft zu kommen.

4. Highlights in Osteuropa

Gegenden, die vieles bieten und nicht weit entfernt sind, finden sich in Osteuropa.

Tallinn, die Hauptstadt Estlands, lässt das Herz von Kulturliebhabern höher schlagen.  Kirchen, Dome, Museen, Kathedralen und Denkmäler häufen sich in der charmanten Altstadt. Obwohl die Burgstadt herrlich am Meerbusen gelegen ist und mit seinen Seen und Wäldern ringsherum auch Naturliebhaber anlockt, ist sie recht touristenarm und verspricht einen entspannten Städtetrip.

Etwas südlicher im Osten liegt das traumhafte Rumänien. Farbenfrohe Städte, Schlösser und Burgen und das Karpaten-Gebirge laden zum Verweilen und Träumen ein. Die Transalpina-Passstraße führt durch die Karpaten und bietet Fahrenden einen unvergesslichen Roadtrip und Wanderern eine panoramastarke Reise.

5. Urlaub zu Hause

Auch im eigenen Land gibt es versteckte Ecken, die einen Blick wert sind. Deutschland erstrahlt in einer Diversität aus Wäldern, Gebirgen, Küste und Städten.

In Nordrhein-Westfalen kommt man aus dem Städte-Rundtrip (Bonn, Köln, Düsseldorf, Dortmund) ins Sauerland mit seinem bergigen Charme und dichten Wäldern. Nebenan in Hessen türmen sich alte Schlösser und Burgen samt Kapellen an Rhein und Mosel. Im Norden wird’s frisch und die naturtrübe Mentalität findet sich in Städten wie Hamburg, Kiel und Bremen. Das Inselerlebnis wird einem auf den Ost- und Nordseeinseln sowie Helgoland geschenkt. Im Süden warten die Alpen auf ihre Überquerung und der Bodensee spricht für sich selbst. Das Schöne daran: Durch die Weitläufigkeit der Gebiete verteilen sich Touristen und selbst im Sommer scheint es dadurch nicht überfüllt zu sein.

Ob mit der Bahn, Bus, Auto, Fahrrad oder zu Fuß – von der Haustür aus in den Urlaub ist es gar nicht so weit!

Wer sich richtig fordern möchte, findet in der Sahara eine Schönheit, die ihresgleichen sucht.
Bildquelle: @ Carlos Leret / Unsplash.com

Fazit: Urlaub muss nicht immer Malle sein

Abseits des Massentourismus gibt es durchaus Sehens- und Erlebenswertes. Statt der nächsten Pauschalreise kann die Tour selbst organisiert werden und dabei auf tourismusschwächere Regionen geachtet werden. Fährt man in der Nebensaison, hat man gute Chancen, viel Natur oder Stadt für sich allein zu haben.

 

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