Reisebericht Dubai – Tipps für deine Reise in die Stadt der Superlative

Reisebericht Dubai – Tipps für deine Reise in die Stadt der Superlative

Reisebericht von unserer Leserin Sabrina

Du hast genug von der eisigen Kälte und den tristen Tagen zu Hause? Du willst Sonne, angenehme Temperaturen, hast aber nur eine Woche Urlaub bekommen und deshalb keine Lust ewig im Flugzeug zu verbringen? Dann ist eine Reise nach Dubai genau das Richtige für dich. Innerhalb von sechs Stunden bist du in der größten und wohl bekanntesten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate.

In Hamburg starteten wir nach Dubai und landeten nach 6 Stunden Flug mit Emirates, glücklich und zufrieden, dank gutem Service, Entertainmentprogramm und leckerem Essen, in der Metropole. Nachdem wir einen Stempel in unserem Reisepass erhalten haben, geht es auch schon mit unserem Shuttlebus ins Hotel.

 

 

Shoppen in einer spektakulären Umgebung

Am ersten Tag unserer Ankunft zieht es uns direkt in das größte Einkaufszentrum der Welt. Hier sind wir begeistert davon, dass es viele internationale Ketten gibt, die wir aus den USA oder europäischen Metropolen kennen. Ich steuere also sofort Victorias Secret und die Cheesecake factory an. Ein bisschen fühle ich mich hier wie in einer Mall, die ich aus den USA kenne. Auch wenn ich mich über die tollen Shops freue und stundenlang bummeln und vor allem kaufen könnte, ist das faszinierende an dieser Mall die Vielfalt der Entdeckungen. Immer, wenn wir mit einer Etage durch sind und nicht mehr glauben, dass es noch mehr zu entdecken gibt, finden wir neue Attraktionen. So erstreckt sich ein Aquarium, das übrigens auch das Größte weltweit ist, über drei Etagen der Mall. Man fällt also aus dem Shop, bepackt mit Einkaufstüten, direkt auf das riesige Becken zu und blickt auf eine unglaubliche Unterwasserwelt. Wer also immer schon mal während einer Shoppingpause Haie oder Rochen anschauen wollte, ist hier genau richtig. Wenn nicht so viele Menschen um mich herum gestanden und gedrängelt hätten, weil sie unbedingt ein Selfie machen wollten, hätte ich hier stundenlang verweilen können.

 

 

Wer die eisigen Temperaturen doch vermissen sollte, der findet in der Mall eine Schlittschuhbahn, für das heimische Winterfeeling. Hier ziehen viele Schlittschuhfahrer, selbst bei Höchsttemperaturen von 40 Grad Außentemperatur, ihre Bahnen.

 

Die Schlittschuhlaufbahn in der Dubai Mall

 

In der Mall läuft die Klimaanlage ständig und gerade im heißen Sommer ist es eine erfrischende Abkühlung. Achja, und einen gigantischen Wasserfall gibt es natürlich auch noch. Selbst vor der Mall, die von außen recht unscheinbar wirkt, staunen wir und zücken unsere Kamera. Gefühlt kilometerlang reihen sich Luxuskarre an Luxuskarre. So viele teure und seltene Karossen haben wir noch nie gesehen. Dubai ist halt eben auch die Stadt der Superreichen.

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Hoch, höher, Burj Khalifa

Von der Shoppingmall führt ein Ausgang direkt zur Waterfront, wo es eine Promenade mit vielen Restaurants gibt. Hier schaut man direkt auf das höchste Gebäude der Welt und dem Wahrzeichen Dubais, den Burj Khalifa. Ich bin beeindruckt von diesem hohen Gebäude, das an diesem Tag umhüllt ist von Nebel. Ein paar Stunden verweilen wir noch in der Mall, um die Dämmerung abzuwarten.
Dann ist das Gebäude beleuchtet und besonders imposant. Toll ist die Wassershow, die am Burj Khalifa halbstündlich erscheint. Die Fontänen tanzen regelrecht zur Musik, was mich beeindruckt.

 

 

Die Lagune Dubais- der Creek

Nachdem wir das moderne und luxuriöse Dubai kennengelernt haben, machen wir uns auf, um das traditionelle Dubai zu erkunden. Wir steigen in ein Wassertaxi und tauchen in das traditionelle Leben Dubais ein. Das Boot ist aus Holz, sieht sehr abenteuerlich aus und das Ruder wird von einem Mann mit nur einem Fuß gesteuert. Anfangs scheint es etwas wackelig, doch die Fahrt bietet eine schöne Abkühlung, die nicht nur von Touristen, sondern auch von Einheimischen genutzt wird.

 

 

TIPP: Während man sonst überall in Dubai mit der Kreditkarte zahlen kann, brauchst du hier Bargeld!

Wir steigen im Stadtteil „Deira“ aus, wo wir am Hafen alte Holzschiffe beobachten, die sehr chaotisch mit losen Säcken und zwischendurch auch mit Kühlschränken und Autos beladen sind. Weiter geht es schließlich zum Markt, dem Souk.

Orientflair auf dem Souk

Wer Spaß am Handeln hat, ist hier auf dem orientalischen Markt auf jeden Fall richtig. Die Marktverkäufer stehen vor ihren kleinen Lädchen und geben alles, um die Touristen in ihre Lädchen zu locken. Mich zieht es eher in die Geschäfte, wo kein Marktschreier davor steht, um mich von seinem Sortiment zu überzeugen zu müssen. Hier rieche ich an vielen verschiedenen Gewürzen und es macht Spaß zu erraten, welches Gewürz hinter den außergewöhnlichen Düften stecken könnte. Ich entdecke verschiedene Teesorten und kaufe, neben vielen Gewürzen, einige Packungen losen Tee. Ein Tee mit vielen verschiedenen Gewürzen und Inhalten, von denen ich heute noch nicht weiß, was es ist, gehört nun zu meinem absoluten Lieblingstee und erinnert mich immer wieder an diesen tollen Urlaub in Dubai, wenn ich zuhause im Winter eingekuschelt auf meinem Sofa sitze.

Wüstensafari

Ein bisschen Action ist bei uns im Urlaub auch immer ein Muss. Also buchen wir eine Wüstensafari für den nächsten Tag. Nachmittags werden wir von einem Einheimischen im traditionellen Gewand mit einem weißen Geländewagen abgeholt und in die Wüste gefahren. Dieser Ausflug führt uns als erstes durch die Sanddünen der Wüste. In einer Jeep Kolonne geht es durch die hügelige Landschaft und wie ich dann schließlich auch bemerke, durch die sehr, sehr steilen Sanddünen. Der Fahrer freute sich, wenn ich kreische und, so hatte ich den Eindruck, gab genau dann einmal mehr Gas. Zugegeben, auf der Fahrt bereue ich es anfangs etwas, diese gebucht zu haben, weil mir unglaublich schlecht wurde. Aber irgendwann habe ich mich zurückgelehnt und dann konnte es doch genießen und es war definitiv ein Adrenalinkick in dieser unglaublichen Umgebung. Zwischendurch wurde ein Stopp für Fotos eingelegt.

 

 

TIPP: Die Einheimischen stellen die Klimaanlage grundsätzlich aufs Maximum. Frostbeulen sollten sich unbedingt einen Schal oder Jäckchen einpacken – egal wohin es geht.

Nach der Fahrt dürfen wir Kamele anfassen und reiten, was wirklich ein schönes Erlebnis war.

 

 

Zum Schluss gab es ein, doch sehr touristisches Programmpunkt mit einem BBQ und einer Tänzerin sowie einigen Verkaufsständen und einem Hennatatoostand. Trotzdem hat sich der Ausflug schon allein gelohnt, um die Wüste der Emirate zu erleben und die Kamele hautnah zu sehen.

The Palm

Auf die künstlich angelegte Ferieninsel, über die wir schon so viel im Fernsehen gesehen hatten, geht es mit einer hochmodernen Bahn, genannt Monorail. Von der Brücke aus hat man schon einen tollen Blick auf das, was einen auf der Insel erwartet: Das Atlantis Hotel, den Aquapark und ein Villenviertel. Das ist definitiv der Ort für Reiche, die hier ihre Villen haben, Yachten ankern oder mit ihren Jet Skis über das Wasser heizen. Wir haben einen Spaziergang über die Insel gemacht und waren in dem öffentlichen Teil des Atlantis Hotel, das einer Mall gleicht. Mich hat es allerdings nicht besonders beeindruckt, vielleicht lag es aber auch der Menschenmasse, die sich zu dem Tag auf der Insel versammelt hatte. Wenn ich noch ein paar Tage mehr Zeit gehabt hätte, wäre ich sicherlich noch in den Aquapark gegangen.

 

 

Ausflug nach Abu Dhabi

Dass Benzin in den Emiraten günstig ist, hatten wir gehört. In der Tat kostet es nur ein Drittel von dem in Deutschland. Die Straßen scheinen sehr modern und sind gut ausgeschildert (nicht nur auf Arabisch) und auch die Autofahrer machen einen entspannten Eindruck. Deshalb wollten wir uns nun, nachdem wir uns einen Eindruck von den Straßen Dubais gemacht hatten, unbedingt ein Auto leihen und schauten nach günstigen Anbietern.

 

 

Wir entscheiden uns für einen Mittelklassewagen und haben damit das kleinste Gefährt auf den Straßen. Hier fahren einfach unglaublich viele SUVs und große, teure Autos. Doch losgefahren fühlen wir uns wohl in dem Auto und entschieden uns nach Abu Dhabi zu fahren. Ich möchte unbedingt die Scheich-Zayid Moschee sehen, die die achtgrößte Moschee der Welt ist.

 

 

1 ½ Stunden brauchen wir von Dubai nach Abu Dhabi und entdecken auf dem Weg dorthin viele Kamele am Straßenrand. Schon von weitem sehen wir die riesige Moschee und fahren als erstes dorthin.

 

 

Auf dem Rückweg nach Dubai als es schon dunkel war, wunderten wir uns, dass Einheimische in ihren Gewändern am Straßenrand auf dem Sand saßen und dachten erst, sie hätten eine Panne. Doch wir trafen immer wieder Grüppchen entlang der Autobahn, die sich zusammengesetzt hatten und redeten. Das scheint hier ein beliebter Treffpunkt zu sein.

Den Rest des Landes zu erkunden, ist mit einem Mietwagen total unkompliziert und sehr zu empfehlen. Aber es lohnt sich auch mit dem Taxi in Dubai fortzubewegen. Das ist im Verhältnis zu Deutschland sehr günstig und es gibt Taxameter.

Fazit

Oft sind wir aus dem Staunen nicht wieder herausgekommen und waren fasziniert von der Moderne und dem Extravaganten was die Stadt zu bieten hat. Für mich ist die Stadt ein perfekter Mix aus Abenteuer, Erholung und Shoppen. Nebenbei lernt man die arabische Kultur etwas kennen und kann, sofern man möchte, in die traditionelle Welt Dubais, eintauchen. Es ist unglaublich, wie viel Geld man in dieser Stadt lassen kann. Es gibt so viele Freizeitaktivitäten, die zwar total außergewöhnlich sind, da es sie nur in Dubai gibt (wie zum Beispiel die Ferrariworld), aber auch sehr hohe Eintrittspreise verlangen.

Wir haben auf vieles davon verzichtet, weil es unsere Reisekasse gesprengt hätte. Besonders positiv aufgefallen ist mir, wie freundlich und zuvorkommend die Einheimischen waren. Außerdem spricht fast jeder englisch und so gibt es keine Verständigungsschwierigkeiten. Übrigens sollte einem bei der Urlaubsplanung bewusst sein, dass es im Sommer sehr heiß werden und es Temperaturen bis zu 40 Grad geben kann. Auch wenn sich das touristische Leben in Dubai sehr viel in klimatisierten Gebäuden abspielt und sogar die Bushaltestellen klimatisiert sind, wer so viel Hitze nicht verträgt, sollte einen anderen Reisezeitraum wählen.

Geführte Touren in Dubai

 

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