Reisebericht Provence – Eine einzigartige und traumhafte Region

Reisebericht Provence – Eine einzigartige und traumhafte Region

Ein Reisebericht von Jo-Zena

Wenn ich an die Provence denke, habe ich sofort den zarten Duft des helllilafarbenen Lavendels in der Nase und muss an guten Wein, idyllische Landschaften und eine einmalige Natur denken. Doch außer dieser ländlichen Seite bietet die Region genauso kontrastreiche Großstädte mit prunkvollen und alten Gebäuden. Selbst nach einem ganzen Jahr in der einmaligen Region konnte ich nicht alle Orte, die man besichtigen sollte, besuchen. Ich möchte euch in meinem Reisebericht gerne einen Überblick über die Provence geben und die schönsten Orte, die ich besuchen durfte, vorstellen und empfehlen.

Die Anreise

Die Provence liegt im Südosten Frankreichs. Man hat also doch ein weites Stück Reise vor sich, das es aber auf jeden Fall lohnt auf sich zu nehmen! Es gibt drei Flughäfen, einen im Nordwesten in Avignon, einen eher im südlichen Teil in Marseille gelegen und der dritte befindet sich östlich in Nizza. Vor allem, wenn man möglichst weitreichend die ganze Provence besichtigen möchte, ist aber der Marseiller Flughafen am zentralsten gelegen. Außer mit dem Flugzeug kann man genauso gut mit dem Zug oder mit Fernbussen anreisen. Dies dauert zwar etwas länger, ist aber dafür meistens umso billiger, vor allem, wenn man früh genug bucht und natürlich gibt es mehr Auswahl bei den Endstationen.

 

 

Die Unterkunft

Bei der Wahl der Unterkunft gibt es viele Möglichkeiten. Vor allem über die Seiten Airbnb und Wimdu findet man sehr gute und günstige Unterkünfte. Diese sind, je nachdem, was man sucht, auch sehr zentral in den Städten gelegen. Außerdem hat man durch private Unterkünfte gleich eine Möglichkeit sich mit Einheimischen auszutauschen und so eventuelle Geheimtipps zu bekommen. Auch sind die Vermieter normalerweise sehr lieb und helfen, wo sie können.

Davon abgesehen gibt es natürlich eine Reihe von Hotels und Hostels in allen Preisklassen und Lagen, über die es sich ebenfalls zu informieren lohnt. Empfehlen würde ich eine Unterkunft in einer großen und gut angebundenen Stadt wie zum Beispiel Marseille oder Nizza, da man durch die öffentlichen Verkehrsmittel deutlich flexibler und entspannter seinen Aufenthalt genießen kann.

Das Fortbewegen vor Ort

In der Provence kann man sich sehr gut und auch zu angemessenen Preisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen. Vor allem die großen Städte sind sehr gut aneinander angebunden, sodass man relativ flexibel ist. Jedoch wird es meistens, sobald man in etwas kleinere oder abgelegener gelegene Städte möchte, oft schwierig mit Bus und Bahn, da diese dann vor allem am Wochenende teilweise nur zweimal am Tag oder sogar gar nicht fahren. Für einige Ziele kann es also durchaus praktisch sein, ein eigenes Auto zu haben oder eines zu mieten. Ansonsten ist die Fahrt mit Blablacars sehr verbreitet. Diese Mitfahrgelegenheiten kann ich sehr empfehlen, da auch lange Strecken meist nicht teuer sind und auf der Fahrt meist interessante Gespräche entstehen.

Der Norden und das Zentrum

Im Norden und Zentrum der Provence findet man vor allem idyllische Orte mit Naturerscheinungen in den typischen provenzialischen Farben. Hier sollte man sich auf jeden Fall auf in die Stadt Gap machen, mit ihrer historischen Altstadt. Ein Stück weiter südwestlich davon gelegen, befindet sich die eher kleine Stadt Roussillon, die mit ihren rot- und ockerfarbenen Häusern ein süßes Bild abgibt. Direkt neben der Innenstadt stößt man auf die ‚Ocres du Luberon‘, ein großer Park, der aus riesigen Ockerfelsen besteht. Dort läuft man durch einen leichen Wald, in dem man außer den hellgrünen Blättern der Laubbäume, wo man auch hinschaut, nur ockerfarbenen Sand und riesige Felsformationen in den verschiedensten Abstufungen der Farbe sieht. Ein Besuch des Parks ist also ein echtes Muss.

Fährt man etwa eineinhalb Stunden von Roussillon nach Osten, befindet man sich irgendwann in dem kleinen Ort Valensole. Dieser ist vor allem von Juni bis August empfehlenswert zu besichtigen. Denn wer denkt nicht zuerst an die wunderschönen Felder voller Lavendel, wenn er von der Provence hört? Zur Blütezeit des Lavendels besteht der Ort aus riesigen Lavendelfeldern, auf denen die feinen lila Blüten um die Wette strahlen, so weit das Auge reicht. Trotz der vielen Touristen, die sich dort stets tummeln, findet man doch immer ein Lavendelfeld, auf dem sich gerade keiner befindet.

 

 

Bewegt man sich noch ein Stück weiter nach Osten, trifft man auf die ‚Gorges du Verdon‘ (Verdonschluchten). Hier empfiehlt es sich eine der angebotenen Fahrtmöglichkeiten auf dem Wasser (Tretboot, Kanus, Stand-Up Paddling,…) zu mieten und einfach drauflos zu fahren. Das Gefühl, wenn sich links und rechts direkt neben dem kleinen Boot, auf dem man sitzt, die hohen Felswände hochziehen, sollte man auf keinen Fall missen. Die beste Zeit für dieses Vorhaben ist gegen Anfang des Sommers (Mai/Juni), wenn sich noch nicht so viele Touristen hinaustrauen, das Wasser aber schon warm genug ist, um ab und zu vom Boot direkt ins Wasser zu springen und zwischen den Felswänden zu baden. Für eine gemütliche Fahrt (Hin- und Rückweg) sollte man mindestens drei Stunden einplanen.

 

Mit dem Tretboot durch die Schluchten der ‚Gorges du Verdon‘

 

Der Westen

Mit antiken, römischen Bauten und einer malerischen Natur auf ganzer Linie, besticht der Westen. Man sollte hier mit einem Besuch des antiken römischen Theaters in der Stadt Orange beginnen, welches einen schon gut auf das antike Flair einstimmt. Südlich davon liegt die Stadt Avignon mit ihrer allseits bekannten ‚Pont d’Avignon‘ (Brücke von Avignon). Das Erlebnis einmal über die berühmte Brücke, die mitten im Fluss endet, zu laufen, hat schon etwas Magisches. Vor allem, wenn man vorher dem kleinen Museum zur Geschichte und Saga der Brücke einen kurzen Besuch abgestattet hat. Außerdem sollte man es sich nicht nehmen lassen, den eindrucksvollen Pabstpalast in der Stadtmitte zu besichtigen.

 

Sur le pont d’Avignon…

 

Auf dem Weg in die noch weiter südlich liegende Stadt Arles, lohnt es sich einen Halt in Les-Baux-de-Provence einzuplanen. Die Altstadt dieser kleinen Stadt besteht aus einer riesigen und weitreichenden Burgruine, die einen in eine mittelalterliche Welt eintauchen lässt. Nicht weit davon befinden sich auch die ‚Carrières de Lumières‘. Hier werden weltweit einzigartige Multimediashows in einem riesigen verschachtelten Raum gezeigt. Das Gefühl, dass einen ergreift, wenn man zu der lauten Musik durch die breiten Gänge läuft und um einen herum wirklich alles mit wechselnden Mediashows angestrahlt wird, ist unglaublich.

In der Stadt Arles, UNESCO Weltkulturerbe, trifft man dann auf das populäre Amphitheater, in dem an bestimmten Feiertagen auch noch traditionnell Stierkämpfe ausgetragen werden. Außerdem sollte man sich hier ebenfalls einen Blick in das kleine antike Theater gestatten.

 

 

Südlich von Arles beginnt dann die Camargue, dessen Hauptstadt Saintes-Maries-de-la-Mer direkt am Mittelmeer liegt und zum Baden in den weiten, flachen Uferbecken einlädt. Um die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Camargue kennzulernen, kann ich einen Ritt (hier gibt es viele Angebote, über die man sich sehr gut vor Ort in der Touristeninformation informieren kann) entlang des Meeres sehr empfehlen. So ist man hautnah an den Wildpferden und Flamingos der Camargue dran. Abends sollte man sich dann unbedingt auf zu einem der vielen Tümpel machen, um den Anblick eines unglaublichen Sonnenuntergangs nicht zu verpassen (unzweifelhaft eines meiner Highlights).

 

Sonnenuntergang in der Camargue

 

Der Süden

Angefangen in der historischen und wunderschönen Hauptstadt der Provence, Aix en Provence, dessen vielseitige Altstadt man sich nicht entgehen lassen sollte, findet man im Süden an der Côte d’Azur einfach alles. Von kleinen, verwunschenen Hafenstädten bis hin zu riesigen, belebten Großstädten und bekannten Filmdrehorten, umgeben von Luxusboutiquen wie Chanel und Prada. Ob groß oder klein, jede Stadt hat ein südliches Flair mit Gebäuden in den typischen Beige- und Rottönen und zahlreichen grünen Palmen.

 

 

Ein absolutes Muss, wenn man an die Côte d’Azur reist, ist natürlich die größte Stadt der Region: Marseille. Hier bekommt man das erste mal ein richtiges Großstadtfeeling. Das Zentrum der Altstadt bildet der eindrucksvolle ‚Vieux Port‘ (alter Hafen). Um das Hafenbecken der Stadt findet quasi das Leben, vor allem für die Touristen statt. Von dort aus starten unter anderem kleine Bähnchen, die, unter Erklärungen auf mehreren Sprachen, zur ‚Notre Dame de la Garde‘ (Wallfahrtskirche als ein Wahrzeichen der Stadt) auf den Berg hinauffahren. Von dort oben lässt sich die ganze Stadt mit ihren typischen rotbraunen Dächern überblicken und auch die Kirche selbst ist es wert, einen Blick hineinzuwerfen. Wieder unten angekommen, laden die vielen Cafés  am Hafen zu einem kleinen Snack ein. Man kann sich also frisch gestärkt auf in das Viertel ‚Le Panier‘ machen, um dort die vielseitige Kunst vieler Streetart-Künstler unter freiem Himmel zu bewundern.

 

Der ‚Vieux Port‘ in Marseille mit Blick auf die ‚Notre Dame de la Garde

 

Fährt man von Marseille nun ein Stück gen Osten, kommt man in die kleine Hafenstadt Cassis. Wanderlustige Naturliebhaber können den Weg von Marseille nach Cassis auch auf einer langen Wanderung entlang der Küste, zu Fuß zurücklegen. So kommt man an den wunderschön einsam daliegenden Calanques (kleine Felsbuchten) vorbei. Trotz hoher Beliebtheit bei den Touristen, findet man immer eine Bucht, in der man meistens (fast) ganz alleine im türkisblauen Mittelmeer baden gehen kann. Für weniger wanderlustige Touris werden aber auch Bootsfahrten von Marseille und Cassis zu den Calanques angeboten (die von Cassis aus haben meiner Meinung nach ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis). In Cassis sollte man es sich nicht nehmen lassen, an der bunten Häuserfront der Hafenpromenade vorbei und auch durch die kleinen Gassen mit den süßen Souvenirhops, Restaurants und Cafés zu spazieren.

 

Die Calanques in Cassis

 

Eine nächste hübsche Hafenstadt an der Côte d’Azur ist Toulon. Dort trifft man unter anderem auf die hoch aufragende Statue ‚Génie de la Navigation‘ und den großen, von Palmen eingerahmten ‚Place de la Liberté‘ (Platz der Freiheit).

Weiter an der Côte d’Azur entlang in Richtung Osten, kommt man dann nach Saint Tropez. Wer denkt bei dieser Stadt nicht sofort an teure Yachten und Prominente? Natürlich findet man einerseits genau das in der schönen Stadt. Der große Hafen strotzt nur so vor unbezahlbaren, großen Yachten und wer die Wohnanlagen einiger großer Berühmtheiten, wie zum Beispiel die ehemalige Residenz von Elvis Presley, einmal von Nahem sehen möchte, sollte unbedingt eine der Bootstouren machen, die extra dafür ausgelegt sind. Etwas konstrastreich zu all den eindrucksvollen Privatanlagen, ist die wunderschöne Altstadt von Saint Tropez mit ihren zahlreichen kleinen und von Blumen und Pflanzen gesäumten Straßen.

 

Die Altstadt von Saint Tropez

 

Etwa eineinhalb Autostunden östlich von Saint Tropez liegt die allseits bekannt Filmstadt Cannes. Auch außerhalb der Filmfestspiele ist die Stadt sehenswert. Die historische Altstadt mit ihren vielen Denkmälern steht dabei im Kontrast zu der Uferpromenade mit den zahlreichen hoch aufragenden Palmen. Wer möchte sich nicht einmal wie ein Filmstar fühlen und genau dort entlang laufen, wo schon Filme wie James Bond gedreht wurden? Unweigerlich kommt man so auch an dem berühmten Carlton-Hotel vorbei, wo sich die großen Berühmtheiten und Adligen zu den Filmfestspielen niederlassen. Anschließend lädt der weiße Sandstrand und das glasklare, türkisblaue Mittelmeer zum Baden ein.

Auf dem Weg nach Nizza empfiehlt sich ein Halt in der etwas kleineren Stadt Antibes. Dort sollte man sich einen Spaziergang durch die riesige Altstadt, mit ihren verwinkelten Gassen und den anmutenden Markthallen nicht entgehen lassen. In Nizza, der zweitgrößten Stadt der Provence, wechselt das Stadtbild dann wieder zu großen und prunkvollen Bauten. Die lange und berühmte Strandpromenade ‚Promenade des Anglais‘ ist von Palmen gesäumt und stets bevölkert. Eine Fahrt mit dem kleinen Bähnchen durch die eindrucksvolle Altstadt mit ihren großen roten und gelben Gebäuden, hoch zum ‚Colline de Château‘ (Schlosshügel) ist empfehlenswert, um auch die Stadt von oben bewundern zu können.

 

 

Eine halbe Stunde noch weiter östlich trifft man dann auf das Fürstentum Monaco. Da diese eindrucksvolle Stadt aus mehreren Ebenen besteht, muss man sich beim Ankommen am Bahnhof erstmal einen Weg über viele Treppen nach unten suchen. Am Hafen angekommen wird einem dann das Ausmaß der gesamten Stadt erst bewusst, soabld man die riesigen Bauten von unten erblickt. Läuft man entlang der großen, von Yachten gesäumten Hafen, kommt man, vorbei an der populären Formel-1-Rennstrecke und unzähligen großen Luxusboutiquen, zum prachtvollen Casino von Monte Carlo. Allein der Anblick dessen von aussen ist ein echtes Erlebnis. Durch die hübschen Gassen der Altstadt ‚Monaco-Ville‘ erreicht man dann das Fürstenschloss, dass sogar zu einem Teil besichtigt werden kann und einem so einen echten Eindruck des Fürstenlebens vermittelt.

 

 

Der Sainte Victoire und das Kreuz der Provence

Die Besteigung des Berges Sainte Victoire (direkt neben Aix en Provence) kann ich sehr empfehlen. Es gibt viele verschiedene Wanderrouten und Startpunkte, über die man sich vorher in einer Touristeninformation infomieren sollte, da sie alle unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden und von zwei bis zu sechs Stunden dauern können. Ich habe zwei verschiedene Wanderrouten ausprobiert, eine davon startete bei der eindrucksvollen Barrage du Bimont (Talsperre). Der Wanderweg hinauf wird auch auf keinen Fall langweilig, da man das letzte Stück zum Gipfel zum Beispiel wirklich klettern muss. Oben angekommen erblickt man dann das riesige Croix de la Provence (Kreuz der Provence) und bei gutem Wetter kann man unglaublich weit blicken und einfach die Aussicht genießen.

 

Besteigung des Berges Sainte Victoire

 

Kleinere Orte

Auch die Besichtigung kleiner Orte, die einen eher geringen Bekanntheitsgrad haben, lohnt sich auf jeden Fall. So befindet sich zum Beispiel in dem kleinen Dorf Vauvenargues neben Aix en Provence das Schloss, in dem der Maler Pablo Picasso gelebt hat und beerdigt ist. Westlich von Marseille befinden sich die kleinen Hafenstädte Istres mit der höchsten Wasserfontäne Frankreichs und Martigues, das romantische kleine Venedig der Provence.

Außerdem sollte man mindestens einmal über einen der kleinen provinzialischen Märkte schlendern, die einem ein ganz eigenes romantisches und heimisches Gefühl vermitteln.

Feste und Feiertage

Auch in der Provence werden natürlich die bekannten Feste der französichen Kultur gefeiert. Ich möchte euch den Besuch zweier dieser schönen Feste ans Herz legen. Das wichtigste ist natürlich der französische Nationalfeiertag (‚La Fête Nationale‘ oder ‚Le 14. juillet‘). Als Erinnerung an den Sturm auf die Bastille und den Beginn der französischen Revolution finden hier in vielen Städten Feuerwerke statt. Das Gefühl, dass entsteht, während alle gebannt das große Feuerwerk anschauen und der Musik lauschen, ist einfach unglaublich und eine tolle Erfahrung.

 

 

Ein weiteres großes Fest ist die ‚Fête de la Musique‘ am 21. Juni. An diesem Nachmittag und Abend/Nacht findet man in den etwas größeren Städten der Provence die verschiedensten Musiker. Ob DJ, Berufs- oder Hobbymusiker, jeder gibt sein Bestes. Diese kostenlosen Konzerte sind ein unvergleichliches Erlebnis, wenn man einfach durch die Straßen spaziert und alle 50 Meter eine andere Musikrichtung hört.

Was man auf jeden Fall mitnehmen sollte und das Wetter

Für eine Reise in die Provence sollte man auf jeden Fall eine Kamera mit einer großen Speicherkarte einpacken, da es so viele traumhafte Orte zu sehen gibt. Außerdem sollte man Offenheit den Einheimischen gegenüber mitbringen, da diese oft sehr an Touristen interessiert und immer für ein wenig Smalltalk zu haben sind.

Auch wenn, entgegen dem Klischee, die Mehrzahl der Franzosen Englisch spricht, kann es ab und zu nicht schaden, ein kleines Wörterbuch zur Hand zu haben.

Natürlich drücke ich euch die Daumen für traumhaftes und sonnenreichesWetter, aber vor allem in den Sommermonaten müsst ihr eigentlich schon echt Pech haben, damit ihr zwei Regentage hintereinander oder überhaupt einen erwischt. Ihr solltet auf jeden Fall kurze Kleidung und Badesachen mit Sonnenhut und -creme einpacken, da die starke Sonneneinstrahlung schnell einen Sonnenbrand verursacht. Im Herbst und Winter sollte man sich auf jeden Fall dicke Klamotten einpacken, da der starke Wind des Mistrals (ein kalter Wind aus dem Norden) unglaublich kalt und unangenehm werden kann. Vor allem im Herbst treten auch längere Regenperioden auf, aber die Sache mit dem Schnee ist dann doch zweifelhaft. Laut den Einheimischen gibt es etwa alle zehn Jahre einen heftigen Winter mit hohen Schneefällen (genau diesen Winter durfte ich erleben, als ich dort war). Ansonsten ist es aber leider einfach nur eiskalt. Zu guter Letzt möchte ich euch einfach eine wunderschöne Reise wünschen und dass ihr, genau wie ich, die Provence als einzigartig, traumhaft und romantisch erlebt.

 

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  3 Kommentare

Artikel bewerten:

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  1. Jana Sch. sagt:

    Da müssen wir nochmal hin 😀

  2. Rosemarie Sch. sagt:

    Ein sehr informativer, interessanter Bericht. Er macht richtig Lust die Provence mal wieder zu besuchen.

  3. Johanna S. sagt:

    Ein sehr ausführlicher und informativer Bericht. Es macht Lust, mal wieder diese Region zu besuchen. Sehr anschaulich beschrieben. Provence, ich werde dich besuchen!

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